Landesregierung bewilligt ersten Teilbetrag in Höhe von zwei Millionen Euro
Für die Erneuerung der zentralen OP-Abteilung und den Neubau der Küche erhält das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier (BKT) einen Landeszuschuss in Höhe von insgesamt 28,488 Millionen Euro. Für das Jahr 2010 bewilligte die Landesregierung einen ersten Teilbetrag in Höhe von zwei Millionen Euro.
Insgesamt wird die Baumaßnahme ca. 40 Millionen Euro kosten. Die Differenz zum Festbetrag wird das Krankenhaus aus Eigenmitteln finanzieren. „Wir freuen uns sehr, dass uns das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen und das Land Rheinland-Pfalz die Förderzusage für die Erneuerung der zentralen OP-Abteilung und der Küche erteilt haben“, erklärt Christian Weiskopf, kaufmännischer Direktor im BKT. „Neben der Verbesserung der Patientenversorgung ermöglicht diese Förderung auch eine zukunftsorientierte Weiterentwicklung unserer operativen Schwerpunkte sowie die Verbesserung der Infrastruktur unseres Krankenhauses“, fährt er fort.
Im Jahr 2010 wird zunächst die Baugenehmigung beantragt und die Ausführungsplanung erstellt. Baubeginn für die Erweiterung der OPs und der Küche wird im Frühjahr 2011 sein. Die Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen im bestehenden OP-Bereich werden dann voraussichtlich Ende 2012 beginnen. Die Fertigstellung soll im Jahr 2014 erfolgen.
Das Brüderkrankenhaus ist Krankenhaus der Schwerpunktversorgung für die Gesamtregion Trier und als eines von fünf notfallmedizinischen Zentren in Rheinland-Pfalz im Einsatz, um Schwerstkranke und Schwerstverletzte in der Gesamtregion Trier ohne zeitliche Verzögerung lebensrettend behandeln zu können. Das BKT ist fest eingebunden in das rheinland-pfälzische Notfall- und Intensivtransportsystem. Hier werden aber auch - in Zusammenarbeit mit den regionalen Krankenhäusern - Patienten mit akutem Herzversagen oder auch akutem Nierenversagen behandelt. Das Brüderkrankenhaus verfügt aktuell über 562 Betten. In 15 medizinischen Fachabteilungen finden sich hochqualifizierte Fachleute aus Medizin und Pflege, die jährlich etwa 27.000 Patienten stationär und 50.000 Patienten ambulant versorgen.