Onkozert© zertifiziert Darmzentrum am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier - das erste seiner Art in der Region

Hohe Ergebnisqualität und lückenloser Behandlungspfad im Darmzentrum bestätigt.

Allen Patienten von der Erstdiagnose über die Therapie bis zur Nachsorge eine optimale und lückenlose Behandlung bieten - das leistet das Darmzentrum am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier (BKT). Als erstes seiner Art in der Region wurde die Einrichtung jetzt nach den besonders strengen Kriterien der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert.

TRIER. Jährlich sterben in Deutschland rund 30.000 Menschen an den Folgen eines Dickdarm- oder Mastdarmtumors. Mit etwa 70.000 Neuerkrankungen stellt das so genannte kolorektale Karzinom eines der am häufigsten verbreiteten Krebsleiden dar.

Soweit müsste es nicht kommen, sagt Dr. Bernd Bretz, Leiter des Darmzentrums am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier (BKT). Der Facharzt für Gastroenterologie verweist auf Möglichkeiten der Vorsorge: So können mithilfe einer Darmspiegelung frühzeitig Darmpolypen ausgemacht und entfernt werden. Die Bildung eines bösartigen Tumors lässt sich auf diese schonende Weise oft schon im Ansatz verhindern.
Zusammen mit den niedergelassenen Fachärzten soll denn auch die Anzahl der Vorsorgekoloskopien gesteigert werden

Immer mehr Menschen werden immer älter und so steigt die Zahl der Betroffenen. In der Bundesrepublik erkranken monatlich Tausende an einem kolorektaklen Karzinom, da viele die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen nicht wahr nehmen. Diesen Patienten garantiert das Darmzentrum vom Zeitpunkt der Erstdiagnose über die Therapie bis zur Nachsorge die aktuell bestmögliche und lückenlose Behandlung. „Wir bieten einen klar strukturierten Behandlungspfad auf Grundlage der aktuellen medizinischen Forschung“, erläutert Zentrumsleiter Dr. Bretz und ergänzt: „Auf seinem Weg soll der Patient jederzeit spüren, dass er nicht allein ist“. Dazu wird ein umfangreiches Pflege – und Betreuungsangebot vorgehalten.

Um diese lückenlose Behandlung und Betreuung zu gewährleisten, arbeiten im Darmzentrum unterschiedliche Partner im Sinne eines Netzwerkes zusammen. Kern ist hierbei die von Professor Dr. Christian B. Kölbel geleitete I. Medizinische Abteilung des BKT mit ihren Schwerpunkten Gastroenterologie, Hämatologie und Internistische Onkologie, sowie die von Professor Dr. Detlef Ockert verantwortete Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie. Ergänzt wird dieses Spektrum durch die Strahlentherapie, das Trierer Zentrum für Histologie, Zytologie und Molekulare Diagnostik, sowie das Zentrum für Radiologie, Sonographie und Nuklearmedizin des BKT.

Das Darmzentrum bietet mit den niedergelassenen Kooperationspartnern seinen Patienten neben der stationären auch eine teilstationäre sowie ambulante Versorgung. Bretz und seine Kollegen kooperieren mit zahlreichen niedergelassenen Gastroenterologen, Hämatoonkologen und Chirurgen in Stadt und Region. So wird sichergestellt, dass Diagnostik, Therapie und Nachsorge Hand in Hand gehen. Die interdisziplinäre Arbeitsweise des Zentrums zeigt sich auch in dessen personellen Strukturen: Dem Gastroentereologen steht als stellvertretender Leiter der Chirurg Christoph Schuh zur Seite.

„Die Menschen benötigen noch mehr Informationen“, betont Bretz, der einmal mehr die Bedeutung der Prävention und Früherkennung unterstreicht. Die Aufklärung der Bevölkerung über gesundheitliche Risiken im Magen-Darmtrakt gehört deshalb zu den zentralen Aufgaben des Darmzentrums. Und neben den Patienten müssen sich oft auch die Angehörigen mit den Folgen von Erkrankungen wie dem kolorektalen Karzinom auseinandersetzen; zumal, wenn an tief greifenden Veränderungen in Lebensstil und -umfeld kein Weg vorbeiführt. Auch hierbei kann das Darmzentrum auf Partner bauen: beispielsweise auf Selbsthilfegruppen (Krebsgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. und Deutsche ILCO e.V.), Ernährungs- und Stomaberater, die Abteilung für soziale Beratung und Betreuung, die Krankenhausseelsorge, das Patienten-Informations-Zentrum oder den psychoonkologischen Fachdienst des BKT.

Von einem „engmaschigen Netz“, das die Patienten in sämtlichen Phasen ihrer Erkrankung auffängt, spricht Bretz. Dass dieses Netz äußerst stabil und belastbar ist, bescheinigte jetzt auch die Zertifizierungsgesellschaft der Deutschen Krebsgesellschaft, Onkozert©: Mit der Zertifizierung des Darmzentrums am BKT nach den besonders strengen Richtlinien von Onkozert© sind permanente und unabhängige Kontrollen des Zentrums verbunden. Außerdem dürfen nur hochqualifizierte Mitarbeiter, die sich ständig weiterbilden an der Behandlung mitwirken. So weiß sich der Patient zu jeder Zeit bestens aufgehoben.

Fernsehbeitrag zur Zertifizierungsfeier des Darmzentrums


Chefärzte und Zentrumsleitungen

Bildunterschrift:
Chefärzte und Zentrumsleitungen freuen sich über die Erteilung des Zertifikates durch die Deutsche Krebsgesellschaft.
(v.li.: Prof. Dr. med. Christian B. Kölbel, Christoph Schuh, Dr. med. Bernd Bretz, Prof. Dr. med. Detlef Ockert)

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