Der Träger des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Trier, die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf, wurde am 21.Juni 1850 von dem 1985 selig gesprochenen Peter Friedhofen gegründet. Basierend auf den persönlichen Zeugnissen des Ordensgründers und auf der Regel des Hl. Augustinus hat sich der Orden eine Ausrichtung gegeben, die sowohl die Lebensweise, den Dienst am Nächsten und die Spiritualität der Gemeinschaft umfasst und gestaltet.
Weltweit gehören der Gemeinschaft derzeit fast 100 Brüder an. Die Ordensleute leben in internationalen Konventen und wollen mit ihrer Arbeit in Krankenhäusern, Fachkliniken und Einrichtungen der sozialen und beruflichen Rehabilitation dem Auftrag ihres Ordensgründers gerecht werden, nämlich kranken, alten und benachteiligten Menschen im Sinne christlicher Nächstenliebe zu helfen.
| 1853 | Einrichtung der ersten Ambulanz in Trier. |
| 1887 | Baubeginn des Krankenhauses, der Nervenklinik und der Klosterkirche. |
| 1889 | Der erste Patient zieht in die Klinik ein. Das Haus zählt 133 Betten. |
| 1890 | Einweihung der Kapelle und des Klosters. |
| 1902 | Antragstellung zur Einrichtung einer Isolierstation und Infektionsabteilung (heute St. Johann). Im ersten und zweiten Weltkrieg dient die Einrichtung des Krankenhauses als Lazarett. Nach dem zweiten Weltkrieg wird es weiterhin in dieser Funktion von den in Trier stationierten französischen und amerikanischen Streitkräften genutzt. |
| 1950 | Das Kloster wird dem Orden teilweise zurückgegeben. Das alte Noviziat wird als Krankenhaus eingerichtet. |
| 1959 | Nach Freigabe der „Anstalt“ (heute St. Kamillus) erfolgten der Neubau und die Renovierung des Gebäudes. Das Krankenhaus umfasst mittlerweile 300 Betten. |
| 1963 | Neubau des Hauptgebäudes (heute A-, B- und C-Trakt). Im gleichen Jahr verlassen die Franzosen das Haus und errichten ihr eigenes Hospital auf dem Trierer Petrisberg. |
| 1968 | Fertigstellung der Baumaßnahmen am Hauptgebäude. Erstmals werden auch weibliche Patienten aufgenommen. Das Krankenhaus zählt in diesem Jahr bereits 493 Betten. |
| 1977 | Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier wird Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. |
| 1978 | Das D-Gebäude mit dem heutigen Haupteingang wird fertiggestellt. |
| 1989 | Einzug in den Neubau des Institutes für Kernspintomographie (heute onkologische Ambulanz St. Anna) |
| 1996 | Das Krankenhaus wird Mitglied im Deutschen Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser, ein Netz der WHO. |
| 1997 | Feierliche Eröffnung des neuen E-Trakts, in dessen Obergeschoss die herzchirurgischen OP-Säle, die herzchirurgische und kardiologische Intensivstation untergebracht sind. |
| 2000 | Das Krankenhaus umfasst 600 Betten und beschäftigt über 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ordensgemeinschaft begeht ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum. |
| 2001 | Eine eigene Abteilung für das Qualitätsmanagement im Krankenhaus wird gegründet. |
| 2002/2003 | Es entstehen zwei große Parkhäuser am Brüderkrankenhaus. Der Parkraum für Besucher und Mitarbeiter wird dadurch deutlich erweitert. |
| 2003 | Die Niederlassung der Ordensgemeinschaft in Trier feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Beginn der Baumaßnahmen im Erdgeschoss des E-Traktes zur Errichtung einer Notaufnahmestation. |
| 2004 | Das Krankenhaus erhält als erstes Großkrankenhaus in Rheinland-Pfalz das proCum Cert-KTQ®- Zertifikat |
| 2005 | Eröffnung des Zentrums für Notaufnahme |
| 05/2006 | Ernennung des Zentrums für Notaufnahme zum „Notfallmedizinischen Zentrum“, eines von insgesamt fünf in Rheinland-Pfalz. |
| 09/2006 | Zertifizierung der Stroke-Unit (Neurologie) |
| 11/2006 | Eröffnung des ersten Patienten-Informationszentrums in Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft der rheinland-
pfälzischen Gesundheitsministerin Malu Dreyer. |
| 12/2006 |
Erfolgreiche Rezertifizierung unseres Hauses nach proCum Cert-KTQ® |
| 12/2006 |
Erfolgreiche Zertifizierung der Diabetologie |
