Geschichte & Tradition

Ursprung: Die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder

Der Träger des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Trier, die Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf, wurde am 21.Juni 1850 von dem 1985 selig gesprochenen Peter Friedhofen gegründet. Basierend auf den persönlichen Zeugnissen des Ordensgründers und auf der Regel des Hl. Augustinus hat sich der Orden eine Ausrichtung gegeben, die sowohl die Lebensweise, den Dienst am Nächsten und die Spiritualität der Gemeinschaft umfasst und gestaltet.

Weltweit gehören der Gemeinschaft derzeit fast 100 Brüder an. Die Ordensleute leben in internationalen Konventen und wollen mit ihrer Arbeit in Krankenhäusern, Fachkliniken und Einrichtungen der sozialen und beruflichen Rehabilitation dem Auftrag ihres Ordensgründers gerecht werden, nämlich kranken, alten und benachteiligten Menschen im Sinne christlicher Nächstenliebe zu helfen.

Bildergalerie Geschichte des BKT

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BKT von 1910 - 1984
15.05.2008 10:42:56 - Sandra Derber - 18  Bilder

Geschichte des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder in Trier

1853 Einrichtung der ersten Ambulanz in Trier.
1887 Baubeginn des Krankenhauses, der Nervenklinik und der Klosterkirche.
1889 Der erste Patient zieht in die Klinik ein. Das Haus zählt 133 Betten.
1890 Einweihung der Kapelle und des Klosters.
1902 Antragstellung zur Einrichtung einer Isolierstation und Infektionsabteilung (heute St. Johann). Im ersten und zweiten Weltkrieg dient die Einrichtung des Krankenhauses als Lazarett. Nach dem zweiten Weltkrieg wird es weiterhin in dieser Funktion von den in Trier stationierten französischen und amerikanischen Streitkräften genutzt.
1950 Das Kloster wird dem Orden teilweise zurückgegeben. Das alte Noviziat wird als Krankenhaus eingerichtet.
1959 Nach Freigabe der „Anstalt“ (heute St. Kamillus) erfolgten der Neubau und die Renovierung des Gebäudes. Das Krankenhaus umfasst mittlerweile 300 Betten.
1963 Neubau des Hauptgebäudes (heute A-, B- und C-Trakt). Im gleichen Jahr verlassen die Franzosen das Haus und errichten ihr eigenes Hospital auf dem Trierer Petrisberg.
1968 Fertigstellung der Baumaßnahmen am Hauptgebäude. Erstmals werden auch weibliche Patienten aufgenommen. Das Krankenhaus zählt in diesem Jahr bereits 493 Betten.
1977 Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier wird Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
1978 Das D-Gebäude mit dem heutigen Haupteingang wird fertiggestellt.
1989 Einzug in den Neubau des Institutes für Kernspintomographie (heute onkologische Ambulanz St. Anna)
1996 Das Krankenhaus wird Mitglied im Deutschen Netz gesundheitsfördernder Krankenhäuser, ein Netz der WHO.
1997 Feierliche Eröffnung des neuen E-Trakts, in dessen Obergeschoss die herzchirurgischen OP-Säle, die herzchirurgische und kardiologische Intensivstation untergebracht sind.
2000 Das Krankenhaus umfasst 600 Betten und beschäftigt über 1.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Ordensgemeinschaft begeht ihr 150-jähriges Gründungsjubiläum.
2001 Eine eigene Abteilung für das Qualitätsmanagement im Krankenhaus wird gegründet.
2002/2003 Es entstehen zwei große Parkhäuser am Brüderkrankenhaus. Der Parkraum für Besucher und Mitarbeiter wird dadurch deutlich erweitert.
2003 Die Niederlassung der Ordensgemeinschaft in Trier feiert ihr 150-jähriges Bestehen. Beginn der Baumaßnahmen im Erdgeschoss des E-Traktes zur Errichtung einer Notaufnahmestation.
2004 Das Krankenhaus erhält als erstes Großkrankenhaus in Rheinland-Pfalz das proCum Cert-KTQ®- Zertifikat  
2005 Eröffnung des Zentrums für Notaufnahme
05/2006 Ernennung des Zentrums für Notaufnahme zum  „Notfallmedizinischen Zentrum“, eines von insgesamt fünf in Rheinland-Pfalz.  
09/2006 Zertifizierung der Stroke-Unit (Neurologie)
11/2006 Eröffnung des ersten Patienten-Informationszentrums in Rheinland-Pfalz unter der Schirmherrschaft der rheinland-

pfälzischen Gesundheitsministerin Malu  Dreyer.  

12/2006

Erfolgreiche Rezertifizierung unseres Hauses nach  proCum  Cert-KTQ®

12/2006

Erfolgreiche Zertifizierung der Diabetologie

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