In unserer Abteilung behandeln wir hauptsächlich erworbene Herzklappenerkrankungen und koronare Herzerkrankungen der Erwachsenen. In kleinem Umfang operieren wir auch angeborene Herzfehler bei Neugeborenen in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik des Mutterhauses.
Vor Herzoperationen ist meistens eine Herzkatheteruntersuchung notwendig, die entweder in unserem Haus oder in einer kardiologischen Klinik in Ihrer Nähe erfolgen kann.
Notfallmäßige oder dringliche Operationen werden umgehend oder innerhalb weniger Tage ermöglicht. Patienten mit stabilen Beschwerden können meistens nach der Herzkatheteruntersuchung noch 2-3 Wochen zu Hause verbringen, bevor sie zur Operation stationär aufgenommen werden.
Üblicherweise müssen Sie mit einer Aufenthaltsdauer von 10 Tagen rechnen. Ist eine Anschlußheilbehandlung erforderlich, so wird diese von unserem Sozialdienst veranlasst.
Angehörige können im Gästehaus des Brüderkrankenhauses untergebracht werden.
Operationen an der Lunge stellen einen weiteren Schwerpunkt unserer Arbeit dar. Neben bösartigen Tumoren der Lunge werden auch alle Formen gutartiger Tumore der Lunge operiert.
Sehr häufig kann dies durch 3 kleine Schnitte mit Hilfe einer Videokamera erfolgen.
Spiegelungen des Mittelfells mit Probeentnahmen können bei einem Teil unserer Patienten ambulant durchgeführt werden. Eventuelle Nachbehandlungen bei Patienten mit bösartigen Lungenerkrankungen werden mit unseren Kollegen aus der pulmonologischen und onkologischen Abteilung abgesprochen.
Operationen an den Gefäßen des Brustraumes und am Übergang zum Bauchraum gehören ebenfalls zu unserem Leistungsspektrum. Aussackungen oder Einrisse der absteigenden Körperschlagader können wir bei einem Teil Patienten ohne Eröffnung des Brustkorps mit einer „Endovascular-Prothese“ erfolgreich behandeln. Diesen Eingriff führen wir zusammen mit unseren Kardiologen durch. Reichen die Veränderungen der Körperschlagader bis in den Bauchraum, so erfolgen diese Operationen in Kooperation mit unseren Gefäßchirurgen.
Neben den üblichen Herzschrittmachern werden “Defibrillatoren“ und „Resynchronisationsschrittmacher“ implantiert. Aggregatwechsel können ambulant erfolgen.