Gastroenterologisches Ärztesymposium in Trier

Am 5. November 2011 trafen sich über 100 Internisten, Hausärzte und Magen-Darm-Spezialisten aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf einem Ärztesymposium im Penta Hotel zum Thema „Praktische Gastroenterologie – von der Antike bis zur Neuzeit. Fragestellungen wie beispielsweise „Wieviel darf ein gerettetes Lebensjahr kosten? Warum werden in Deutschland wirksame aber teuere Therapieverfahren bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen kaum, in unseren Nachbarländern aber viel häufiger eingesetzt?“ oder „Welche Konsequenzen ziehen wir aus der Zunahme von Antibiotika-resistenten Infektionen?“ wurden auf diesem Symposium der Falk Foundation erörtert.

Wissenschaftliche Leiter der Veranstaltung waren Prof. Dr. Christian Kölbel, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin I des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier und Dr. Erwin G. Rambusch, Oberarzt der Abeilung Innere Medizin II des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen. Eingeladen hatten sie namhafte Wissenschaftler und Kliniker aus Berlin, Frankfurt, Köln, Koblenz, Mannheim und Siegen, die über aktuelle Themen aus dem Bereich der Gastroenterologie und Infektiologie referierten, u. a. chronisch entzündliche Darmerkrankungen, infektiöse Darmerkrankungen, Hepatitis B Und C sowie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Sowohl das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier als auch das Klinikum Mutterhaus der Borromäerinnen verfügen jeweils über ein zertifiziertes Darmzentrum. Ergänzt wurde das „medizinische“ Programm durch einen Vortrag des Trierer Philologen Dr. Hans-Joachim Kann zum Thema „Medizin im Trier der Antike und des Mittelalters“.
 

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