KfH-Ambulanz für fortgeschrittene Niereninsuffizienz und Nierentransplantation

Die Transplantationsambulanz und die Ambulanz für chronisch Nierenkranke werden in Kooperation mit dem Kuratorium für Dialyse und Nierentranplantation e.v. (KfH) durchgeführt.
In der Transplantationsambulanz findet die heimatnahe Nachsorge unserer nierentransplantierten Patienten in enger Abstimmung mit dem die Transplantation durchführenden Zentrum statt. Schwerpunkte sind dabei die Überwachung und situationsgerechte Anpassung der Immunsuppression, Prophylaxe und ggf. auch Behandlung von Infekten unserer immunsupprimierten Patienten, das umfassende Management der Begleiterkrankungen, sowie eine i.R. der das Immunsystem hemmenden Medikation nötige intensivierte Tumorvorsorge.
Der Gewinn an Lebensqualität, den die überwiegende Mehrheit der Patienten durch die Nierentransplantation erfahren haben, soll möglichst lange erhalten bleiben.

In der Ambulanz für chronisch Nierenkranke ist es primär das Ziel, die Nierenfunktion so lange wie möglich zu erhalten. Die nicht selten leider vielfältigen Begleiterkrankungen der Patienten sind im Kontext einer Niereninsuffizienz häufig differenzierter zu therapieren und rascher progredient als bei nierengesunden Patienten. Die komplette internistische Therapie unter nephrologischem Blickwinkel zu gewährleisten ist daher unser Anliegen.
Sollte eine chronisch Nierenerkrankung sich schließlich zu einer dialysepflichtigen entwickeln, versuchen wir die Aufnahme eines Dialyseverfahrens (Bauchfelldialyse oder Hämodialyse) möglichst geplant und "sanft" zu gestalten oder durch eine sorgsame Vorbereitung eine präemptive ( -d.h. vor Eintritt der Dialysepflichtigkeit stattfindende -) Nierentransplantation zu ermöglichen.
 

Termine nach Vereinbarung; Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8.00 Uhr-13.00 Uhr

Überweisung von niedergelassenen Hausärzten oder Praxisgebühr

Sekretariat Innere Medizin II
Tel. +49 (0)651 208-2722