In der Heimdialyse- und CAPD-Ambulanz erfolgt in Kooperation mit dem Kuratorium für Heimdialyse die Betreuung von Patienten, die eine Dialyse (Hämodialyse oder Peritonealdialyse) selbständig zu Hause durchführen.
Angebotene Dialyseverfahren:
- Heimhämodialyse

- CAPD (kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse)
- APD (automatisierte Peritonealdialyse)
* CCPD (kontinuierliche Cyclergestützte Peritonealdialyse)
* NIPD (nächtliche intermittierende Peritonealdialyse)
Betreuungsangebot:
- Schulung für das jeweilige Dialyseverfahren (HD/PD) aller gängigen Hersteller.
- Einleitung der Dialyse incl. Peritonealdialysekatheter-Anlage bzw. Shunt-Anlage
- Versorgung/ Belieferung mit allen notwendigen Materialien vor Ort.
- Verlaufsbetreuung (monatlich)
* Laborkontrollen
* körperliche Untersuchung
* Medikamentöse Therapie
* Kontrolle der Dialyseeffektivität und Anpassung der Dialyse
- Vorbereitung auf die Nierentransplantation
- Betreuung bei Komplikationen
* Peritonitis (dialysebedingte Bauchfellentzündung)
* Katheterinfekte
* Dialyseversagen
* Shuntprobleme
- Schulung von Pflegekräften und pflegenden Angehörigen
Grundprinzipien der Dialyseverfahren:
- „Nierenersatzverfahren“:
Ersatz der Entgiftungsfunktion und/ oder Entwässerungsfunktion der Niere
- Hämodialyse:
Alle 2 Tage wird das Blut des Patienten für mindestens 4 Stunden über einen Filter geleitet und Giftstoffe (v.a. Harnstoff) aus dem Blut entfernt.
- Peritonealdialyse:
In der Bauchhöhle des Patienten findet sich eine Dialysierflüssigkeit, die dem Körper Giftstoffe entzieht. Üblicherweise wird diese Dialysierflüssigkeit 4 mal am Tag selbständig durch den Patienten über einen fest eingepflanzten Katheter ausgetauscht (sog. „Beutelwechsel“).