(Prof. Dr. Bettag, Chefarzt der Neurochirurgischen Abteilung)
Die Endoskopie ist ein etabliertes Verfahren in der Medizin, das z.B. bei Bauchoperationen oder Vorsorgeuntersuchungen des Darms verwendet wird. Dabei kann mittels eines Lichtleiter-/Kamerasystems und entsprechenden Instrumenten in Hohlräumen des Körpers untersucht und operiert werden.
Die Endoskopie ist kein neues Verfahren in der Neurochirurgie, so wird es z.B. bei Hirnwasserabflussstörungen (Hydrozephalus) oder Wirbelsäuleneingriffen schon länger verwendet.
Zwei endoskopische OP-Verfahren existieren:
Viele Prozesse können durch die Nase und die angrenzenden Nasennebenhöhlen sicher erreicht werden, ohne dass dabei eine äußerlich erkennbare Schädeleröffnung notwendig ist.
Allgemeine Vorteile der endoskopischen Technik:
Der häufigste Grund für einen endoskopischen Eingriff an der Schädelbasis sind Hypophysenadenome. Dies sind meist gutartige Geschwülste der Hirnanhangsdrüse, die z.B. zu hormonellen Störungen (Über-/Unterfunktion) oder Sehstörungen druch Druck auf den Sehnerv führen können.
Andere behandelbare Erkrankungen:

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Häufige Patientenfragen
Schädelbasis-Team
Internationaler OP-Kurs Trier