Demenz

Gedächtnis und Merkfähigkeit können im Alter leicht abnehmen. Bei rascher Entwicklung von Gedächtnis-, Merkfähigkeits- und Aufmerksamkeitsstörungen sollte jedoch eine Abklärung auf eine möglicherweise beginnende dementielle Erkrankung erfolgen. Demenzerkrankungen nehmen aufgrund der steigenden Lebenserwartung in ihrer Häufigkeit kontinuierlich zu. Die häufigste Form, die Alzheimer-Demenz, wird diagnostiziert, wenn schwerwiegende Gedächtnisstörungen, zusätzliche Beeinträchtigungen der Funktion der Hirnrinde (Sprachstörungen, Orientierungsstörungen, Störungen des Verhaltens, des Planens und Handelns) vorliegen und diese Probleme nicht durch eine andere Gehirnerkrankung erklärt werden können.

Neben der Alzheimer’schen Krankheit sind durch Fortschritte in der medizinischen Wissenschaft immer weitere Formen der Demenz bekannt geworden, die teils unterschiedliche Behandlungen erforderlich machen und für die Zukunft unterschiedliche Verläufe erwarten lassen.
Zur Planung der Behandlungsmöglichkeiten ist daher eine exakte Diagnose von besonderer Wichtigkeit.
 
 

Was können wir für sie tun?

Wir können die ausführliche körperlich neurologische Untersuchung und psychiatrische Untersuchung im Gespräch anbieten, darüber hinaus in enger Zusammenarbeit mit unserer neuropsychologischen Abteilung die vermuteten Defizite in präzisen neuropsychologischen Tests messen und abbilden. 
Darüber hinaus können wir in Zusammenarbeit mit unseren Abteilungen für Röntgenheilkunde und Nuklearmedizin das Gehirn mit unterschiedlichen Methoden untersuchen (Kernspin-Tomographie, SPECT).
Zu einer sorgfältigen Abklärung gehört hier auch die Untersuchung des Nervenwassers mit Bestimmung von bestimmten Eiweißstoffen (z.B. Beta-Amyloid- und Tau-Protein), um die Alzheimer-Demenz von anderen Formen unterscheiden zu können.
Diese Untersuchungen können teilweise ambulant durchgeführt werden. Eine eingehendere Untersuchung inklusive der Durchführung einer Nervenwasserpunktion lässt sich aber organisatorisch oft besonders gut unter den Bedingungen einer stationären Aufnahme durchführen. Für den stationären Aufenthalt sollte dann eine Dauer von etwa fünf Tagen eingeplant werden.
Sollte eine Alzheimer-Demenz oder eine andere Demenzform festgestellt werden, können wir bestimmte medikamentöse Behandlungen anbieten und eine Mitbetreuung zum Gedächtnistraining in unserer neuropsychologischen Abteilung sichern. Um die Fragen und praktischen Belange von Demenz-Patienten und ihrer Angehörigen kümmern wir uns auch in Zusammenarbeit mit unserem Sozialdienst und dem Patienten-Informationszentrum (PIZ).
 


Mit wem arbeiten wir zusammen?

Wir sind Mitglied im Netzwerk Demenz Trier-Saarburg (http://www.seniorenberatung-trier.de/), in der alle Institutionen und Beratungsstellen zusammengeschlossen, die sich im Kreis Trier-Saarburg und Trier um Menschen mit Demenz kümmern. Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Demenzzentrum Trier (http://www.demenzzentrumtrier.de/) und der Alzheimer Gesellschaft der Region Trier (http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=42&plz=5).