Qualität

Dokumentation

Die wachsende Bedeutung der Dokumentation in der Pflege wird neben der professionellen Notwendigkeit und den gesetzlichen Bestimmungen auch zunehmend im gesellschaftspolitischen Kontext erkennbar. Um unsere Pflegepraxis entsprechend unserem Verständnis von Pflege zu gestalten, bedienen wir uns zweier Instrumente:

 

  1. Der Pflegedokumentation
    Dieser stellt ein Instrument zur Erhebung des Pflegebedarfes und zur Erfassung und Evaluation der durchgeführten Pflegehandlungen dar. Individuell und patientenorientiert zu pflegen heißt für uns, sich einer entsprechenden methodisch-systematischen Arbeitsweise zu bedienen. Jede pflegerische Intervention wird dokumentiert. Noch im Jahre 2010 werden wir mit der Implementierung der elektronischen Pflegedokumentation sowie der elektronischen Kurvenführung in einigen Modellstationen des allbemeinen Pflegedienstes beginnen. Schon im Jahre 2008 starteten wir mit der elektronischen Patientendokumentation (PDMS) im Bereich unserer Intensivstationen. Bis zum Jahre 2011 soll für alle Patienten der Intensivstationen eine elektronische Dokumentation möglich sein.
     
  2. Die Pflegestandards
    Sie bilden eine Grundlage für die professionelle Pflege der uns anvertrauten Patienten. Dies erreichen wir durch die Entwicklung und Aktualisierung von Pflegestandards anhand neuester pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse. Im Pflegealltag haben die Pflegestandards einen verbindlichen Charakter, es erfolgt jedoch eine individuelle Angleichung der Standards an die Pflegesituation des Patienten.
    Ein Beispiel für einen solchen Pflegestandard finden Sie hier.