Nachsorge bei Darmkrebs

Ziele der Tumornachsorge
  • So früh wie möglich einen Tumorrückfall (Rezidiv) erkennen und erneut geeignete Therapiemaßnahmen einleiten
  • Beratung zu den Möglichkeiten der Rehabilitation
  • Begleit- oder Folgeerkrankungen (z.B. Verdauungsstörungen, Stuhlinkontinenz) behandeln
  • Unterstützung bei psychologischen oder sozialen Problemen und bei der beruflichen Wiedereingliederung
In der Nachsorge sollen neben der Durchführung der Untersuchungen auch Gespräche über das Wohlbefinden sowie das familiäre und berufliche Umfeld stattfinden, um eine ganzheitliche Betreuung des Patienten zu gewährleisten.

Jeder Patient, bei dem der Tumor vollständig entfernt wurde, erhält bei Entlassung aus dem Darmzentrum einen Tumornachsorgepass. Desweiteren einen Arztbrief, in dem die genauen Kontollintervalle, mit den dazugehörigen Untersuchungen (z. B. klinische Untersuchung, Labor, Darmspiegelung), aufgeführt sind. Die Nachsorge erfolgt in der Regel durch den betreuenden Hausarzt. Das Darmzentrum erhebt nach Einwilligung durch den Patienten über 10 Jahre die Nachsorgedaten der Patienten. Dies dient der Qualitätskontrolle und unterstützt die betreuenden Ärzte bei der leitliniengerechten Durchführung der Nachsorge.
Zertifiziertes Darmzentrum
Darmzentrum am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier

Pressemitteilung zur Zertifikaterteilung durch die Deutsche Krebsgesellschaft
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