Was ist Prostatakrebs?

Als Prostatakrebs bezeichnet man die Entstehung eines bösartigen Tumors in der männlichen Vorsteherdrüse.

Die Erkrankung betrifft vor allem Männer in der zweiten Lebenshälfte und zeigt im Frühstadium keinerlei Symptome. Mit Fortschreiten der Erkrankung kann es zu vielfältigen Beschwerden wie z.B. Problemen beim Wasserlassen, Blutbeimengungen im Ejaculat oder Urin oder Knochenschmerzen kommen. Der Prostatakrebs hat nichts zu tun mit der gutartigen Prostatavergrößerung des (älteren) Mannes.


Häufigkeit

Der Prostatakrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung des Mannes. Das Vorkommen steigt mit zunehmendem Lebensalter der Männer an. Jedes Jahr werden in Deutschland knapp 50.000 Prostatakrebs-Neuerkrankungen festgestellt.
 

weiterführende Informationen und Links

  • Patientenratgeber des Bundesverband Prostatkrebs Selbsthilfe e.V. (BPS)
     
  • aktuelle Leitlinie zu Früherkennung, Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms
Diese Leitlinie enthält die aktuellsten Empfehlungen zum Thema Prostatakrebs.
Sie wurde im September 2009 unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) fertiggestellt. Folgende Organisationen waren an der Erarbeitung der Prostatakrebsleitlinie beteiligt:
 
 
Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU)
Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU)
Berufsverband der Deutschen Strahlentherapeuten (BVDST)
Deutsche Gesellschaft für Radioonkologie (DEGRO)
Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie (DGHO)
Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP)
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin (DGN)
Deutsche Röntgengesellschaft (DRG)
Bundesverband Prostatkrebs Selbsthilfe e.V. (BPS)
Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)
 
Die Prostatakrebsleitlinie richtet sich primär an Fachkreise. Zurzeit wird jedoch an der Erstellung einer entsprechenden Patientenleitlinie zum Thema Prostatakrebs gearbeitet. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass sie das beste derzeit verfügbare Fachwissen der ärztlichen Leitlinie laienverständlich übersetzt. Sie soll damit einen wichtigen Beitrag zu einer kompetenten gemeinsamen Therapiefindung von Arzt und Patient leisten.