Mit der Computertomographie werden überlagerungsfreie Schnittbilder des Patienten angefertigt. Das Untersuchungsprotokoll muß den vielfältigen klinischen Fragestellungen angepaßt werden. In der Regel sollte der Patient nüchtern (letzte Mahlzeit am Vortag, bei Untersuchungen am Nachmittag leichtes Frühstück möglich) zur Untersuchung erscheinen.
Computertomographie im Brustbereich: Darstellung der Lungenstrukturen
Entsprechend der klinischen Fragestellung ist die intravenöse Gabe von Kontrastmittel erforderlich. Bei der anschließenden CT-Untersuchung können Gefäße oder die Durchblutung von Organbereichen dargestellt werden. Vor der Kontrastmittelapplikation müssen die Einschränkungen (Allergie, Schilddrüsenüberfunktion, eingeschränkte Nierenfunktion) berücksichtigt werden.
Darstellung der Thoraxwand und der zentralen Brustabschnitte
Bei speziellen Fragestellungen im Magen/Darmbereich sollte der Patient vor der Untersuchung Kontrastmittel trinken. Untersuchungen im Beckenbereich erfordern häufig zusätzlich einen Kontrastmitteleinlauf. Während der Aufnahme sollte der Patient den Atemanweisungen folgen und möglichst bewegungslos auf dem Untersuchungstisch liegen. Die intravenöse Gabe von Kontrastmittel kann ein leichtes Wärmegefühl auslösen. Nach intravenöser Kontrastmittelgabe kann der Patient durch reichhaltiges Trinken die Ausscheidung beschleunigen.