Die Venenuntersuchung wird am Durchleuchtungsgerät mit jodhaltigem Kontrastmittel durchgeführt.
Häufige klinische Fragestellungen:
Krampfadern (praeoperativ), Venenthrombose, Venenanomalien
Vorsicht bei:
Kontrastmittelallergie, Schilddrüsenüberfunktion, Einschränkung der Nierenfunktion
Patientenvorbereitung:
möglichst einige Stunden Abstand zur letzten Nahrungsaufnahme
Durchführung:
Die mit Abstand häufigste Venendarstellung wird im Becken/Beinbereich durchgeführt. Nach Aufklärung über die Durchführung und die Risiken der Untersuchung wird in halb aufgerichteter Patientenposition durch eine Hohlnadel jodhaltiges Kontrastmittel in eine Vene am Fußrücken gespritzt. Das Kontrastmittel ist notwendig zur Darstellung des Venensystems. Eine Druckmanschette am Unterschenkel sorgt für eine Füllung der tiefen Venen. Anschließend werden Aufnahmen in verschiedenen Projektionen vom Becken-, Oberschenkel- und Unterschenkelbereich angefertigt.
Nach der Untersuchung soll der Patient zum Weitertransport des Kontrastmittels gehen oder Fußbewegungen ausführen. Reichliches Trinken begünstigt die Ausscheidung des Kontrastmittels.