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Investition in die Zukunft

Investition in die Zukunft

Auf dem Gelände des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier entsteht bis Ende 2018 ein neues Bildungshaus. Am Freitag, 29. September wurde gemeinsam mit dem Baudezernenten der Stadt Trier, Andreas Ludwig, dem Generaloberen der Barmherzigen Brüder von Maria Hilf, Bruder Peter Berg, dem Ortsvorsteher Trier Nord, Christian Bösen, Vertretern des Direktoriums des Brüderkrankenhauses und weiteren Vertretern der Stadt der Grundstein für das neue Gebäude gelegt. Dieses soll ab Ende 2018 alle Einrichtungen des hauseigenen Bildungsinstituts beherbergen. Somit werden die Schule für Gesundheits- und Krankenpflege, die Schule für Physiotherapie und auch die Bereiche der Fort- und Weiterbildung künftig unter einem Dach beherbergt sein.

In seiner Begrüßungsansprache dankte Hausoberer Markus Leineweber den anwesenden Projektverantwortlichen,  Architekten und Mitarbeitern des Bildungsinstitutes  für all das, was bisher im Projekt geleistet wurde. Noch vor wenigen Jahren landeten auf der Fläche Rettungshubschrauber, gleich nebenan befindet sich die Kindertagesstätte St. Monika. Deren Kinder hatten unter Leitung der Kindergartenleiterin Renate Scherer und ihrer Kollegin Petra Block vom Kindergarten St. Martin einen besonderen Beitrag zur Grundsteinlegung vorbereitet: Als künftige Nachbarn verfolgen Sie die Bauarbeiten mit großer Aufmerksamkeit und hatten in ihren Gruppen eigene Grundsteine gebastelt und zur Einsegnung mitgebracht.

Projektleiter Karl-Heinz Stolz, der die Planung des Bildungshauses  seit 2012 begleitet, bezeichnete die Grundsteinlegung als wichtigen Meilenstein in der Baugeschichte, für die es schon in den 70er und 90er Jahren erste Überlegungen gab, die dann ab 2012 konkrete Formen annahmen. Auf einer Nutzfläche von ca 3.650 m²  entstehen auf zwei Vollgeschossen und einem Staffelgeschoss unter dem Motto "Lehren - Lernen - Arbeiten" Bildungsräume, Büros und Sozialräume für die angehenden Gesundheits- und Krankenpfleger und auch die Auszubildenden der Physiotherapie;  letztere sind aktuell noch in einem externen Gebäude am Moselufer in Trier-Nord untergebracht.

Stolz ergänzte,  dass das neue Bildungshaus die Anforderungen nach KfW 55 erfülle, also höchsten energetischen Standards genügen werde. Hierzu wird, zusätzlich zur erhöhten

Dämmung der Gebäudehülle, eine Erd-Sole-Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung die Temperierung des Gebäudes sicherstellen. Auch das Trinkwasser wird über die Wärmepumpe und gegebenenfalls mit elektrischer Nachheizung erwärmt.  Zudem sei das Haus in seiner Anlage behindertengerecht. Der Projektleiter, schloss mit dem Verweis auf die Grundsätze und Leitlinien der BBT-Gruppe, in denen Ausbildung als zentrales Element  der Nachwuchsförderung und Wissensvermittlung definiert ist.

Der neue Leiter des Bildungsinstitutes, Tim Thielen, dankte Karl-Heinz Stolz, der Ende des Jahres in den Ruhestand geht,  für die Einarbeitung in die künftige Rolle des Projektleiters. Dem Schulleiter- und Lehrerteam der Schule sprach er seinen Dank aus für die Mitarbeit bei der Ausstattungsplanung des Bildungshauses, das über ein zukunftsfähiges Medien- und Lehrangebot verfügen wird.  Neben der Ausbildung in den Gesundheitsfachberufen werde auch das Gros der vom Bildungsinstitut angebotenen Fort- und Weiterbildungen, von denen jährlich rund 200 Angebote in den Themengebieten Pflege, Führungskräfteentwicklung, Gesundheitsmanagement und Altenhilfe auch für externe Teilnehmer offenstehen, am neuen Standort durchgeführt, erklärte er.

Ortsvorsteher Christian Bösen sprach im Namen des Stadtrats und Ortsbeirats seinen Dank aus für diese Zukunftsinvestition, die auch dem Stadtteil Trier Nord zu Gute komme.

"Diese Maßnahme ist ein weiterer bedeutender Baustein in der umfassenden Modernisierung unseres Krankenhauses", erklärte Markus Leineweber, Hausoberer des Brüderkrankenhauses. "Mit den neuen Räumlichkeiten ist es uns auch künftig möglich, Bildung auf hohem Niveau anzubieten, was wiederum ein wichtiger und zentraler Baustein in der Gewinnung und Bindung von Fachkräften darstellt." Ohne eigene Ausbildung sei der Bedarf an Fachkräften insbesondere im Bereich der Pflege nicht zu decken, betonte der Hausobere.

Im Anschluss erfolgte die Grundsteinsegnung durch Krankenhauspfarrer Hans Edmund Kieren-Ehses.

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