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Großes Interesse an neuem Zentral-OP

Großes Interesse an neuem Zentral-OP

Die neue zentrale OP-Abteilung des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier stößt bei den Menschen in Stadt und Region auf großes Interesse. Das zeigte sich am vergangenen Samstag (12. August) bei einem Tag der offenen Tür anlässlich der Eröffnung der Räumlichkeiten: Mehr als 800 Bürgerinnen und Bürger, darunter auch viele Kinder, nutzten das Angebot und informierten sich vor Ort über den hochmodernen OP, der Ende August in Betrieb gehen wird.

Die Resonanz übertraf alle Erwartungen, doch obwohl deutlich mehr Menschen kamen als im Vorfeld erwartet, konnten sämtliche Besucher an einer der Führungen in Kleingruppen teilnehmen. Einhelliger Tenor aller Beteiligten: Das Konzept, möglichst viele Menschen vor Ort über die neue zentrale OP-Abteilung zu informieren, ist aufgegangen. 

Mit seiner neuen zentralen OP-Abteilung setzt das Brüderkrankenhaus Trier Maßstäbe. Das zeigt schon ein Blick auf die Zahlen: 550 LED-Lampen sorgen für Licht in Sälen und Fluren. Für die elektrische Versorgung wurden 235 Kilometer Kabel verlegt. 450 Datenanschlüsse mussten gesetzt, 4.000 Quadratmeter Wandfläche gestrichen werden. Mehr als 200 Türen verbinden die Räume miteinander, 1.100 Tonnen Stahl wurden verbaut.

Die Patienten profitieren in vielfältiger Weise von den neuen Möglichkeiten der hochmodernen Abteilung. Beispiel Wärmemanagement: Die Raumtemperatur liegt bei eigentlich angenehmen 22 bis 23 Grad. Doch weil die Patienten nahezu unbekleidet sind und offene Wunden zu einem zusätzlichen Verlust an Körperwärme führen, wähnten sich manche im bisherigen OP bisweilen in einem unterkühlten Zimmer. Im neuen OP wird sich dieses Gefühl nicht mehr einstellen - dank mit warmer Luft gefüllter Decken und spezieller Infrarot-Wärmelampen.

Eine weitere bedeutende Verbesserung für Operateure und damit auch für Patienten bringt die Integrierte OP-Steuerung: Dank dieser lassen sich während des Eingriffs auf mehreren Displays sämtliche Aufnahmen, etwa von CT oder MRT, aufrufen. Bilddatenfluss und Patientensicherheit werden so erhöht. Auch können externe Experten, beispielsweise Pathologen, in eine laufende OP zugeschaltet werden - selbstverständlich unter strikter Einhaltung datenschutzrechtlicher Vorgaben.

Über diese und weitere Verbesserungen informierten die Experten in ihren Fachvorträgen im Albertus-Magnus-Saal sowie in Führungen durch den neuen OP. Derart groß war das Interesse, dass den gesamten Tag über im 15-Minuten-Takt Kleingruppen durch die Abteilung geführt wurden. An verschiedenen Stationen, von der Schleuse bis zum Aufwachraum, wurde den Teilnehmern anschaulich und informativ der komplette Ablauf einer OP erklärt.   

"Herzlichen Dank allen Gästen für ihren Besuch und das Interesse an unserem neuen Zentral-OP. Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die auf vielfältige Weise und im Vorfeld der Veranstaltung enorm viel geleistet haben, damit es ein so toller Tag werden konnte, ein großes Dankeschön", erklärte Hausoberer Markus Leineweber für das Direktorium des Brüderkrankenhauses.

Die neue zentrale OP-Abteilung ist der zweite von drei Sektoren des Projekts, dessen Gesamtinvestitionsvolumen bei 53,5 Millionen Euro liegt. Das Land Rheinland-Pfalz förderte das Vorhaben inklusive einer Nachbewilligung für Baupreissteigerungen während der Bauzeit mit rund 30 Millionen Euro für den Neubau; weitere zwei Millionen Euro wurden für ein neues Labor bewilligt. Bereits im November 2013 ging die neue Küche in Betrieb. Am 28. August dieses Jahres erfolgt die erste Operation im neuen, dann startet die Sanierung des alten OP. Voraussichtlich 2020 wird die gesamte Abteilung mit ihren zehn OP-Sälen und 3.000 Quadratmetern Grundfläche fertiggestellt sein. 

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