23.03.2007
Brüderkrankenhaus ist vorbereitet
Bombe aus dem 2. Weltkrieg gefunden: Mutterhaus wird voraussichtlich Samstag ab 10.00 Uhr evakuiert. Brüderkrankenhaus übernimmt mehrere Patienten.
"Wir gehen davon aus, dass unser Klinikalltag in der gewohnten Professionalität und Routine ablaufen wird. Es ist uns wichtig, dass sich die verbrachten Patienten bei uns wohlfühlen und unsere Patienten so wenig wie möglich von der Evakuierung mitbekommen", so Andreas Latz, Kaufmännischer Direktor am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder.
Das Brüderkrankenhaus ist gut auf die Verbringung der Patienten vorbereitet. Durch den leitenden Notarzt der Stadt Trier und Chefarzt der Anästhesie, Dr. med. A. Deller , wurde das Direktorium des Brüderkrankenhauses am Donnerstag über die Gefahrenlage informiert und der Alarm- und Einsatzplan in Kraft gesetzt. Aloys Adler, Pflegedirektor am Brüderkrankenhaus, hat in Zusammenarbeit mit den Leitern der Notaufnahme , Dr. Eckart Wetzel und Markus Baacke, die Belegungssituation sofort überprüft und eingeschätzt. Mithilfe des neuen Krankenhausinformationssystems sind verlässliche Angaben hierüber sekundenschnell möglich. Ein Team aus Chefärzten, Pflegeleitung, Technik und Hygieneverantwortlichen stellt den reibungslosten Ablauf sicher. Die Koordination verläuft zentral.
Versorgung ist sichergestellt
Im Rahmen der bislang eingeschätzten Situation kann das Brüderkrankenhaus den effizienten Durchlauf der Patienten von der Notaufnahme zu den stationären Bereichen sicherstellen und die Versorgung der ambulanten Patienten ohne Probleme aufrechterhalten.
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