30.03.2007
Angio-OP in Betrieb genommen
Europaweit eines der ersten Häuser mit einem Hochleistungs-Angiographie-Operationssaal
Als europaweit eines der ersten Häuser hat das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier einen Hochleistungs-Angiographie-Operationssaal (Angio-OP) im Zentrum für Radiologie, Sonographie und Nuklearmedizin eingerichtet.
Die Verbindung von High-Tech-Angiographieanlage und Operationssaal schafft ein optimales Umfeld für die enge Zusammenarbeit von Chirurgie und Radiologie. Die Behandlung von Gefäßerkrankungen hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. "Mit unserem neuen Angiographie-Operationssaal tragen wir dieser Entwicklung bereits heute Rechnung und schaffen einen Versorgungsstandard für unsere Patienten auf dem neuesten technischen Niveau", so Bruder Peter , Hausoberer des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier.

Hohe Bildqualität bei geringer Strahlenbelastung
Der Angio-OP stellt eine Kombination von Angiographieanlage- und Operationssaal dar. Das Herzstück ist die neue 2-Ebenen-Angiographieanlage mit digitaler Flachdetektortechnik, wie sie bisher nur an wenigen Standorten in Europa eingesetzt wird. Neben der gleichzeitigen Beurteilung der Gefäße in zwei Ebenen erlaubt die Flachdetektortechnik eine Gefäßdarstellung mit höchster Qualität bei zugleich geringer Strahlenbelastung für den Patienten. Neben den Anschaffungskosten in Höhe von etwa 1,2 Millionen Euro investierte das Brüderkrankenhaus weitere 600.000 Euro in die Modernisierung und Vernetzung des angeschlossenen Operationssaals.
Hohe Bildqualität bei geringer Strahlenbelastung
Der Angio-OP stellt eine Kombination von Modernste Technologie und fachliche Kompetenz Eine erfolgreiche Behandlung von Gefäßerkrankungen erfordert neben moderner Ausstattung erfahrene Spezialisten. Prof. Dr. Hans-Peter Busch, Ärztlicher Leiter des Zentrums für Radiologie, Sonographie und Nuklearmedizin und Prof. Dr. Detlef Ockert, Leiter des Gefäßzentrums am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier legen dabei großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit von Radiologen und Gefäßchirurgen. Bereits bei der Diagnose stimmen sich die interdisziplinären Teams ab, um eine optimale Therapie für den Patienten zu gewährleisten. "Die 3-D-Angiographie versorgt uns zum Beispiel mit allen erforderlichen Informationen bezüglich des Aneurysmas*.
Wir können die Größe ausmessen, deren Form bestimmen, das Trägergefäß und die Gefäße in der umliegenden Nachbarschaft beurteilen", erläutert der Gefäßmediziner Prof. Detlef Ockert. Der Patient bekommt die Therapie, die die besten Erfolgsausichten mit den geringsten Komplikationen verspricht. "Dank des neuen Angio-OPs verbessert sich nicht nur die diagnostische Aussagekraft der Untersuchung, auch die Palette der therapeutischen Möglichkeiten erweitert sich entscheidend", fasst Prof. Dr. Hans-Peter Busch die Vorteile zusammen.
Einmaliges Lichtkonzept sorgt für Entspannung
Neben der technischen Ausstattung hat das Brüderkrankenhaus großen Wert auf eine patientenfreundliche Umgebung im Angio-OP Wert gelegt. Das weltweit erstmalig realisierte "Lichtkonzept" bietet dem Patienten ein angenehmes "Ambiente". Das Konzept reicht bis zur Berücksichtigung einer farblichen Wunschbeleuchtung des Patienten. Die Untersuchung wird so für den Patienten angenehm und entspannt wie möglich.
* Ein Aneurysma ist eine ballon- oder sackartige Erweiterung der Blutgefäßwand. Etwa sechs Prozent der über 75-Jährigen leiden unter der Erkrankung. Zunehmend sind auch jüngere Menschen betroffen. Besonders gefährdet sind Raucher und Menschen mit Arteriosklerose und Bluthochdruck. Wenn ein Aneurysma platzt, befindet sich der Patient in akuter Lebensgefahr und droht innerlich zu verbluten. Eine Notoperation kommt für jeden zweiten Patienten zu spät. Um Leben zu retten, bedarf es einer raschen und exakten Diagnose.
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Pressesprecherin
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