19.03.2010
„Communicare“ oder die Kunst als Kommunikation
Eine Ausstellung von Flor DinisKlopries vom 19. März bis 29. April 2010 im Brüderkrankenhaus
Flor DinisKlopries wurde in Porto (Portugal) geboren und lebt seit 2003 mit ihrer Familie in Sarreguemines (Frankreich).
Als Künstlerin legte Flor DinisKlopries von Anfang an den Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die Kommunikation, genauer gesagt, auf die interkulturelle Kommunikation. "Kommunizieren ist ein Grundbedürfnis des Menschen." Dies hat DinisKlopries von frühester Kindheit an festgestellt. Deshalb dienten die verschiedenen Formen von Kunst, die sie im Laufe ihres Lebens kennenlernen durfte, stets diesem einen Prinzip. "Es ist Aufgabe des Künstlers eine eigene Vision der Realität zu entwickeln, einen ganz persönlichen Ausdruck in seiner Arbeit hierfür zu finden und - "last but not least"- diesen Prozeß der Außenwelt mitzuteilen", so DinisKlopries. Im Hintergrund steht eine Biographie, die sich bisher bereits in drei verschiedenen Ländern und Kulturen und in drei verschiedenen Gebieten der Kunst, abgespielt hat.
Ihre Arbeiten sind das Produkt des Zusammenspiels all dieser Faktoren. Sie sind aber vor allem das Ergebnis ihres unbändigen Dranges danach, innere und äußere Erlebnisse, Reflexionen, Positionen, gar Visionen, Ausdruck zu verleihen und an andere weiterzugeben und damit verbunden das Nachdenken bzw. das Überdenken anzuregen . Deshalb sind ihre Werke am besten mit dem jeweiligen Titel zu verstehen. Zusammen bilden sie eine Einheit!
Flor DinisKlopries lebte bis 1984 in Porto und absolvierte an der Universität Porto ihr Studium der Germanistik und Anglistik mit dem Staatsexamen. Anschließend studierte sie an der Westfälischen-Wilhelms-Universität Münster mit dem Ziel Magister die Fächer: Germanistik, Anglistik und Romanistik weiter.
Danach blieb sie in Deutschland und war mehrere Jahre als Übersetzerin tätig. Zur gleichen Zeit begann sie eine langjährige klassische Gesangsausbildung und trat regelmäßig als Solistin auf. Sie lebt seit 2003 mit ihrer Familie in Sarreguemines (Frankreich). Dort entdeckte sie 2006 die visuelle Kunst wieder und trat dem Atelier von Michel Duparchy bei. Sie nimmt seitdem regelmäßig an kollektiven und individuellen Ausstellungen in Deutschland und Frankreich teil. Seit 2009 besucht sie zusätzlich die Europäische Kunstakademie Trier.
Im selben Jahr begann sie eine intensive Fachausbildung an der von Stefan Beiu (Absolvent der Kunstakademie Moskau) in Sarreguemines neu gegründeten Schule für Bildende Künste, die noch andauert. Sie ist Mitglied der "World Art Foundation".
Die Ausstellung ist täglich von 7.00 Uhr bis 19.00 Uhr geöffnet.
Der Eintritt ist frei.
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