20.01.2011
Neuer MRT für das Brüderkankenhaus Trier
Am Montag, 10. Januar 2011 wurde einer der weltweit ersten volldigitalen Magnetresonanztomographen (MRT) Ingenia 3.0 T von Philips im Brüderkrankenhaus angeliefert.
Installation eines der weltweit ersten volldigitalen Magnetresonanztomographen Ingenia 3.0 T von Philips hat begonnen
Als Europäisches Referenz- und Anwendungszentrum von Philips setzt das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier (BKT) mit dem Installationsbeginn des "Ingenia" seine führende Rolle bei der Einführung neuester Untersuchungstechniken in der Radiologie fort. Erste Testuntersuchungen sind für Anfang Februar, der Routinebetrieb für Anfang April vorgesehen. Als weltweite Referenzstelle wird die Einführung durch Spezialteams von Philips intensiv begleitet.
Steigerung von Bildqualität und diagnostischen Möglichkeiten
Höherer Untersuchungskomfort für den Patienten, kürzere Untersuchungszeiten und verbesserte Untersuchungstechniken
Die neue volldigitale Signalverarbeitung, eine einfache Handhabung der Untersuchungsspulen, vorprogrammierte Untersuchungsabläufe (Examcards - teilweise im BKT für Philips entwickelt) und das große Untersuchungsfeld führen zu einer deutlichen Verkürzung der Untersuchungszeiten (nach ersten Erfahrungen teilweise bis zu 50%). Kürzere Untersuchungszeiten sind ein Gewinn für den Patienten und das Krankenhaus. Es können mehr Patienten untersucht werden und es können neue Untersuchungssequenzen durchgeführt werden, die bisher wegen der langen Zeitdauer nicht zu realisieren waren.
30 jährige Zusammenarbeit in Forschung und Anwendung
Mitarbeiter(innen)", freut sich Professor Busch. "Sowohl von anderen Anbietern im Gesundheitsmarkt als auch weltweit von klinischen Anwendern werden die Ergebnisse im BKT interessiert und kritisch beobachtet", führt er weiter aus. Neben der klinischen Anwendung wird Professor Busch bei der Einführung des "Ingenia" weltweit Referenz und Sprecher für den Aspekt Produktivität und Wirtschaftlichkeit sein. Durch neue Anwendungen, optimierte Be-handlungsabläufe und verkürzte Untersuchungszeiten, sollen die im Vergleich zu herkömmlichen MRTs höheren Anschaffungskosten weitgehend kompensiert werden.
Im April 2011 soll das neue Gerät den Patienten und Zuweisern im Rahmen eines Tages der offen Tür der Abteilung für Radiologie, Sonographie und Nuklearmedizin (Imaging Center) vorgestellt werden, im Herbst 2011 ist ein internationales MRT Symposium geplant.

(von links nach rechts: Christian Weiskopf, Kaufmännischer Direktor des Brüderkrankenhauses, Karl-Heinz Müller, Projektleiter Philips Medizin Systeme GmbH, Prof. Dr. med. Dipl. Phys. Hans-Peter Busch, Leiter des Zentrums für Radiologie, Sonographie und Nuklearmedizin am Brüderkrankenhaus, Markus Leineweber, Hausoberer des Brüderkrankenhauses)
Foto: Willy Speicher
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