Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen öffnet die Wäscherei des Brüderkrankenhauses am Freitag, den 30. November 2012 ihre Türen und lädt alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür ein.
Umbaumaßnahmen für eine umweltbewusste und leistungsfähige Krankenhauswäscherei abgeschlossen
In der Wäscherei des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder Trier wurde jetzt nach umfangreichen Umbaumaßnahmen eine 18 Meter lange und 13 Tonnen schwere vollautomatische Waschstraße und ein Finisher in Betrieb genommen. Am Freitag, den 30. November 2012 öffnet die Wäscherei des Brüderkrankenhauses ihre Türen und lädt alle Interessierten zu einem Tag der offenen Tür ein. Ab 13.00 Uhr werden stündlich Führungen durch die Wäscherei angeboten. Ein Film dokumentiert die logistischen Herausforderungen bei der Installation der neuen Waschstraße. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Band "Ohrwurm" ab 18.00 Uhr.
5000 kg Wäsche täglich
Nicht sofort bringt man mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier eine Abteilung in Verbindung, in der 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag 5000 kg Wäsche waschen, trocknen, mangeln, finishen und sortieren. "Denn dass ein Krankenhaus in der heutigen Zeit eine eigene Wäscherei unterhält, mutet eher exotisch an, lassen doch die meisten Kliniken ihre Wäsche außer Haus reinigen", erklärt Rolf Lokay, Leiter der Wäscherei, im Rahmen einer Feierstunde anlässlich der Einsegnung der umgebauten Räumlichkeiten. Auch wenn eine externe Versorgung zunächst verlockend erscheine, sei sie langfristig nicht nur die teurere, sondern auch die Lösung, die vielen Familien ihre Lebensgrundlage nehmen würde. "Dass die Krankenhausleitung sich dazu entschlossen habe, eine Millionen Euro in die Modernisierung der Wäscherei zu investieren, verdeutliche, dass die Barmherzigen Brüder als Träger der Einrichtung hiermit eine nicht zu unterschätzende soziale Verantwortung übernehmen", so Lokay.
8000 Badewannen weniger Wasserverbrauch im Monat
Nach 22 Dienstjahren und 17 Millionen Kilogramm gewaschener Wäsche wurde die alte Waschanlage an nur einem Wochenende durch eine vollautomatische Waschstraße ersetzt, die umweltschonend und mit modernster Technik ausgestattet Operationskittel, Berufsbekleidung, Bettwäsche und alle sonstigen Textilien, die in einen Krankenhaus anfallen, wäscht. Dass die riesigen Mengen Schmutzwäsche nach dem Waschen absolut keim- und fleckenfrei sind, erfordert eine eng aufeinander abgestimmte Organisation sowie verantwortungsbewusste Mitarbeiter.
Bei der Modernisierung wurde auch der Finisher gegen einen Vollautomat ausgewechselt. "Unsere Wäscherei ist nun auf dem Stand der Technik einer leistungsstarken Wäscherei", so Martina Ackermann, Wirtschaftsleiterin im Brüderkrankenhaus. "Bereits jetzt zeigt sich eine enorme Ersparnis am notwendigen Wasser- und Waschmitteleinsatz aufgrund der neuen Technik. Allein der Wasserverbrauch ist von durchschnittlich 1.800 m³ im Monat auf 600 m³ zurückgegangen. "Dies entspricht etwa 8000 Badewannenfüllungen", weiß Lokay die enorme Menge zu veranschaulichen. "Selbst das genutzte Wasser kann durch eine Wiederaufbereitung teilweise nochmals verwendet werden."
Verantwortlich für die Planung, Durchführung und Inbetriebnahme der neuen Technik war eine Arbeitsgruppe bestehend aus einem Expertenkreis der Wäscherei und Technik des Brüderkrankenhauses sowie Vertretern diverser externer Fachfirmen.
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