28.01.2013
Brüderkrankenhaus Trier und Berufsfeuerwehr Trier statten das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) mit einem neuen Videolaryngoskop aus
Verbesserung der Versorgungsqualität und Sicherheit der Notfallpatienten
Am Freitag, 25. Januar 2013 stellten Priv.-Doz. Dr. med. Fabian Spöhr, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier und Dr. med. Manfred Schiffer, Oberarzt Anästhesie und Intensivmedizin im Brüderkrankenhaus und ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes gemeinsam mit Herbert Albers-Hain, Amtsleiter der Berufsfeuerwehr Trier und Olaf Backes, stellvertretendem Amtsleiter und Abteilungsleiter Rettungsdienst, im Beisein des Dezernenten Thomas Egger, ein C-MAC Videolaryngoskop für das Notarzteinsatzfahrzeug der Berufsfeuerwehr Trier in Betrieb. Mit Hilfe dieses Videolaryngoskops kann die Versorgungsqualität und Sicherheit von Patienten, die im Rahmen eines Notfalls künstlich beatmet werden müssen, wesentlich verbessert werden. Bei diesen Patienten wird im Notfall ein Beatmungsschlauch in die Luftröhre eingeführt. Dies ist ein standardisiertes Verfahren und wird mit Hilfe eines sog. Laryngoskops ("Kehlkopfbetrachter") unter direkter Sicht des Arztes auf die Stimmbandebene des Patienten durchgeführt. Sowohl in der Klinik als auch besonders im Notfalleinsatz kann es vorkommen, dass diese Intubation technisch schwierig ist, was die Patientensicherheit beeinträchtigen kann.
Videolaryngoskopie für den außerklinischen Einsatz
36 Jahre Zusammenarbeit in der Notarztversorgung für die Stadt Trier
Auch in der Ausbildung der Rettungsassistenten der Feuerwehr existiert eine enge Verzahnung der Institutionen. Der Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin im Brüderkrankenhaus, Priv.-Doz. Dr. Fabian Spöhr, ist ärztlicher Leiter der staatlich anerkannten Rettungsdienstschule mit Lehrrettungswache. Ärzte der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin des Brüderkrankenhauses unterrichten seit 1983 und begleiten die Prüfungen.

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