28.05.2013

Neues zum Schlaganfall

Am Donnerstag, den 6. Juni 2013, findet im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier die Informationsveranstaltung „Neues zum Schlaganfall“ für Patienten, Angehörige und Interessierte statt.

Am Donnerstag, den 6. Juni 2013, findet im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier von 17.00 bis 19.00 Uhr die Informationsveranstaltung "Neues zum Schlaganfall" für Patienten, Angehörige und Interessierte statt.
Die Veranstaltung wird im Rahmen ihres 30jährigen Bestehens von der Abteilung für Neurologie und Neurophysiologie des Brüderkrankenhauses sowie dem Patienten-Informationszentrum (PIZ) organisiert. Sie ist Teil der Informationsreihe "Neurologische Erkrankungen".

Prof. Dr. med. Matthias Maschke, Chefarzt der Abteilung für Neurologie und Neurophysiologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, führt in die Veranstaltung ein. Im Anschluss referiert Dr. med. Kerstin Schröder, Oberärztin der Abteilung für Neurologie und Neurophysiologie am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier, zum Thema "Schlaganfall: Was ist wichtig?".

Darüber hinaus werden zahlreiche Beratungs- und Informationsmöglichkeiten zum Umgang mit Schlaganfall angeboten. Kirsten Kolling informiert am Stand des Patienten-Informationszentrums (PIZ). Zur Kommunikation nach einem Schlaganfall berät Eva Croyé, Leiterin der logopädischen Abteilung am Brüderkrankenhaus. Marlene Scheid (Selbsthilfegruppe Aphasie) berichtet über den Umgang mit Aphasie aus der Betroffenenperspektive und ihre Erfahrungen aus der Selbsthilfegruppe.
Des Weiteren gibt es Beratungsangebote zu ambulanter Pflege (Pflegestützpunkt Trier), Schlaganfall im Arbeitsleben (Caritasver-band Trier e.V.) und dem Hausnotruf (DRK-Kreisverband Trier-Saarburg e.V.).

Die Veranstaltung ist kostenfrei und findet im Albertus-Magnus-Saal im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier statt.

Volkskrankheit Schlaganfall

Jährlich erleiden rund 250 000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. Das Wort "Schlaganfall" drückt schon aus, dass bei den betroffenen Personen schlagartig, wie aus dem Nichts, neurologische Ausfälle auftreten. Am häufigsten kommt es zu einer halbseitigen Lähmung von Arm und Bein, einem Herabhängen des Mundwinkels, einem Ausfall der Sprechfunktion oder zu Schwierigkeiten, Worte zu finden und zu verstehen. Die unverzügliche Einweisung in ein geeignetes Krankenhaus mit Schlaganfallspezialstation (Stroke Unit) ist die Voraussetzung für eine rechtzeitige Behandlung! "Innerhalb der ersten drei Stunden kann durch moderne Medikamente das Blutgerinnsel in der Hirnarterie aufgelöst werden, was die Folgen des Schlaganfalls vermindert," erklärt Professor Maschke, zu dessen neurologischen Abteilung am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier auch eine Stroke-Unit mit zehn zertifizierten Monitoring-Betten zur Akutbehandlung von Schlaganfällen gehört.
Ein Schlaganfall bedeutet eine Veränderung für das Leben der Betroffenen und deren Angehörige. Nach der Akutphase im Krankenhaus und der Rehabilitation stehen Betroffene häufig vor Fragen der Alltagsbewältigung mit der Erkrankung.

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Barmherzigen Brüder Trier
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