BBT-Gruppe
 
 
 
 
 
24.11.2014

Chefarztwechsel im Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonografie und Nuklearmedizin

Nach 21 Jahren geht die Leitung des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonografie und Nuklearmedizin im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier von Prof. Dr. med. Dipl.-Phys. Hans-Peter Busch (65) an seinen Nachfolger Prof. Dr. med. Winfried A. Willinek (42) über.

Chefarztwechsel im Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonografie und Nuklearmedizin

Seit dem 1. November 2014 ist Prof. Dr. med. Winfried A. Willinek neuer Chefarzt des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonografie und Nuklearmedizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier. In dieser Funktion folgt er Prof. Dr. med. Dipl.-Phys. Hans-Peter Busch, der nach 21 Jahren im Brüderkrankenhaus Trier Ende August 2014 in seiner Funktion als Chefarzt in den Ruhestand ging. Der offizielle Stabwechsel erfolgte im Rahmen einer Feierstunde am Montag, 24. November 2014 im Beisein von über 150 Gästen. Busch, der bisher auch die Stabsstelle Medizin der BBT-Gruppe betreute, hat seit 1. September 2014 die Leitung der Stabsstelle Gesundheitspolitik in der BBT-Gruppe übernommen, die er über seinen Ruhestand als Chefarzt hinaus noch weiter ausüben wird.

Das Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonografie und Nuklearmedizin wurde im August 2005 durch die Zusammenführung der Abteilung für Radiologie und der Abteilung für Sonographie/Nuklearmedizin gegründet. Es hat den Status eines Imaging-Center. Damit entspricht die Struktur eines „Imaging Centers“ der Gesamtverantwortung für die Bildgebung bei der Diagnostik und Therapie. In einem solchen Center werden sämtliche medizintechnischen Möglichkeiten der bildgebenden Diagnostik bereitgehalten und zentral verantwortet und gesteuert. Das Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin am Brüderkrankenhaus Trier (Imaging Center) wird kooperativ von einem ärztlichen Leiter und einer medizinisch-technischen Leiterin geführt. Hier arbeiten Radiologen, Internisten, Nuklearmediziner, Chirurgen, EDV-Spezialisten, Physiker und Ökonomen interdisziplinär, das heißt fachübergreifend, zusammen. Medizinisch-technische Assistenten/ -innen, Arzthelferinnen und Sekretariatskräfte übernehmen den Organisations- und den medizintechnischen Dienst.  Zu den Zentrumsbereichen gehören die Röntgendiagnostik, die Neuroradiologie, der Angio OP, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT),  Nuklearmedizin und Sonographie.

Qualitätsoffensive Radiologie

Busch, der seit 1993 für das Brüderkrankenhaus Trier tätig war, hatte seit 2005 die Ärztliche Leitung des Zentrums inne. Er beschäftigte sich daneben seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema Klinikmanagement. Nach seinem Studium der Physik und Medizin in Kiel und Mainz sowie einer radiologischen Ausbildung im Klinikum Mannheim nahm er die leitende Tätigkeit als Chefarzt im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier ein. Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Tätigkeit waren die Entwicklung und Einführung neuer digitaler Bildgebungsmethoden (DSA, Speicherfolien, Flachdetektoren), der Strahlenschutz und die interventionelle Radiologie. Bis 2007 war er neun Jahre Ärztlicher Direktor (drei Jahre Stellvertreter) im Brüderkrankenhaus, das Europäisches Referenz- und Anwendungszentrum von Philips ist. Als Physiker und Radiologe kann Busch auf eine 30 jährige erfolgreiche Forschungs- und Anwendungskooperation mit Philips zurückblicken, die letztendlich dazu führte, dass sich das Brüderkrankenhaus zum Europäischen Referenz- und Anwendungszentrum der Firma Philips entwickelte. Dank der intensiven Zusammenarbeit mit Herstellerfirmen zählte das Brüderkrankenhaus mehr als einmal zu den Vorreitern bei der Einführung neuester Untersuchungstechniken in der Radiologie  in Deutschland – sei es durch die Installation des weltweit vierten volldigitalen Magnetresonanztomographen Ingenia 3.0 T von Philips, der mit seiner Spitzentechnologie den Beginn einer neuen Gerätegeneration darstellt und neue Diagnostikmöglichkeiten eröffnet. Sei es durch die jüngste weltweit erstmals zum Einsatz kommende Technik „SkyPlate“, ein tragbarer, kabelloser Flachdetektor, der sich bequem im ganzen Krankenhaus einsetzen lässt, etwa auf der Intensivstation. Mit seiner „Qualitätsoffensive Radiologie“ hat das Imaging Center Maßstäbe gesetzt – zum Nutzen von Patienten und Mitarbeitern. „Immer besser werden zum Wohle der Patienten, diese Mission trieb Busch seit mehr als drei Jahrzehnten an“, erklärt Werner Hemmes, BBT-Geschäftsführer, anlässlich der Verabschiedungsfeier. „Dabei gelang ihm und seinem Team nicht nur eine beachtliche Reduktion der jeweils eingesetzten Strahlendosen, sondern darüber hinaus auch eine deutliche Verbesserung der Bildqualität“, so Hemmes.

Buschs Nachfolger Professor Willinek freut sich auf seine neue  Aufgabe im Imaging Center. „Mit der Überzeugung, dass der Mensch im Mittelpunkt steht, möchte ich meine neue Tätigkeit nutzen, um wichtige Themen der Zukunft in meinem Fach anzugehen, wie die Personalisierung von Diagnostik und Therapie, die Quantifizierung von krankhaften Vorgängen im Körper und die Weiterentwicklung der bildgestützten Therapien selbstverständlich im interdisziplinären Miteinander. Dabei sind mir spezielle Angebote und Lösungen für die klinischen Partner, die Überweiser und die Patienten am Brüderkrankenhaus und in der Region besonders wichtig“, erklärt er. Willinek war seit 1999 bis 2014 an der Universitätsklinik Bonn tätig, wo er zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor tätig war. Daneben leitete er im Rahmen seiner außerplanmäßigen Professur das Klinische Studienzentrum Radiologie und die Funktionseinheit Operative Fächer. Nach dem Medizinstudium in Bonn, Valladolid (Spanien) und London begann der gebürtige Bonner 1998 als Arzt im Praktikum an der Universitätsklinik Bonn, wo er im März  2000 seine Approbation als Arzt ablegte. Er arbeitete dann zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter  der Radiologischen Klinik, nach seiner Anerkennung als Facharzt für diagnostische Radiologie im Januar 2005 als Fach- und Oberarzt. Die Habilitation folgte im November 2006 zum Thema „Neue Techniken der MR-Angiographie zur nicht-invasiven Diagnostik von Gefäßerkrankungen der supraaortalen Arterien bei 1,5 Tesla und 3.0 Tesla“. Nach seiner anschließenden Lehrtätigkeit als Privat-Dozent für das Fachgebiet Radiologie übernahm er von 2008 bis 2013 die Leitung der Funktionseinheit MRT, bereits seit 2006 war er daneben Personaloberarzt der Klinik. Internationale Ämter übte Professor Willinek aus als Präsident der „International Magnetic Resonance Angiography Working Group“ von 2011 bis 2012, deren Vorstand er weiterhin angehört, sowie als Mitglied der Kommission für Internationale Beziehungen und Ausbildung der amerikanischen Röntgengesellschaft zwischen 2010 und 2013.
Wissenschaftliche und klinische Schwerpunkte von Professor Willinek sind die kardiovaskuläre und onkologische Bildgebung (u.a. Leber und Prostata) sowie bildgestützte Interventionen.

Verabschiedung und Einführung des Chefarztes im Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin: v.l.n.r. Christian Weiskopf, Kaufm. Direktor; Bruder Peter Berg, Vorsitzender des Aufsichtsrates; Prof. Dietmar A. Neisius, Ärztlicher Direktor; Markus Leineweber, Hausoberer; Prof. Dr. med. Winfried A. Willinek, neuer Chefarzt Imaging Center; Werner Hemmes, Geschäftsführer BBT-Gruppe; Prof. Dr. med. Dipl.-Phys. Hans-Peter Busch, bisheriger Chefarzt Imaging Center; Aloys Adler, Pflegedirektor
Verabschiedung und Einführung des Chefarztes im Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin: v.l.n.r. Christian Weiskopf, Kaufm. Direktor; Bruder Peter Berg, Vorsitzender des Aufsichtsrates; Prof. Dietmar A. Neisius, Ärztlicher Direktor; Markus Leineweber, Hausoberer; Prof. Dr. med. Winfried A. Willinek, neuer Chefarzt Imaging Center; Werner Hemmes, Geschäftsführer BBT-Gruppe; Prof. Dr. med. Dipl.-Phys. Hans-Peter Busch, bisheriger Chefarzt Imaging Center; Aloys Adler, Pflegedirektor
 
 
 
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