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02.10.2015

Ein neues Stockwerk für die Neurologie

Aufstockung des Hauses St. Kamillus abgeschlossen

Am Freitag, 2. Oktober 2015 wurden im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier im Rahmen einer Feierstunde die neuen Räumlichkeiten für die neurologische Ambulanz, die MS-Ambulanz, den neuen Fachbereich Neurologie, Psychiatrie des Medizinischen Versorgungszentrums der Barmherzigen Brüder Trier gGmbH und die neue neurologische Tagesklinik mit sechs Betten, die Anfang 2016 ihre Tätigkeit aufnimmt, eingesegnet. Diese befinden sich im vierten Stock des Gebäudes St. Kamillus.


Vor 18 Monaten, im April 2014, begannen die Baumaßnahmen für die Aufstockung des Hauses St. Kamillus, das um ein viertes Obergeschoss und ein Mansarddach  erweitert wurde. Um diese neue Etage zu errichten, musste zunächst ein Teil der bisherigen Dachkonstruktion abgetragen und eine sogenannte Stahlskelettkonstruktion aufgesetzt werden. Gemeinsam mit der Baumaßnahme ging auch die energetische Sanierung der Gebäudefassade einher, auf die ein sogenanntes Wärmeverbundsystem (Isolierung) angebracht wurde. Die drei im Haus St. Kamillus befindlichen Aufzugsanlagen wurden ebenfalls erweitert.  Aufgrund der benachbarten Bausstelle Neubau OP/Küche erfolgt der Zugang zum Haus Kamillus weiterhin durch die Gänge im Untergeschoss.
Markus Leineweber, Hausoberer im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier machte im Rahmen seiner Begrüßungsansprache deutlich, dass solche Baumaßnahmen notwendig seien, um im Brüderkrankenhaus auch in Zukunft Patientinnen und Patienten medizinisch, pflegerisch und therapeutisch auf hohem Niveau betreuen zu können. "Wir sind uns bewusst, dass solche Maßnahmen auch eine Belastung darstellen", so Leineweber. "Um so mehr danken wir an dieser Stelle allen Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für das Verständnis und die Geduld im Zusammenhang mit den Begleiterscheinungen der Baumaßnahmen."
Christian Weiskopf, kaufmännischer Direktor im Brüderkrankenhaus Trier freut sich, dass die geplanten Kosten für die Baumaßnahme, die aus Eigenmitteln finanziert wurde, eingehalten wurden und die Baumaßnahme im vorgegebenen Bauzeitenplan umgesetzt werden konnte. Er dankte dem Gesamtprojektverantwortlichen und Technischen Leiter Marcus Schu, dem Architekturbüro Schneider, den Fachplanern, darunter das Ingenieurbüro Rittgen für die technische Ausführung und das Ingenieurbüro Sänger und Gorges für die statische Ausführung, den beteiligten Mitarbeitern des Brüderkrankenhauses sowie den überwiegend regional beteiligten Firmen für die gute Zusammenarbeit. 


Kurze Wege für die Patienten
Professor Dr. med. Matthias Maschke, Chefarzt der Abteilung für Neurologie, Neurophysiologie und Neurologische Frührehabilitation freut sich, dass die Patienten der neurologischen Ambulanz die verschiedenen neurologischen Untersuchungen, die bisher auf verschiedene Bereiche des Gebäudes St. Kamillus verteilt waren, nun alle auf einem Flur im vierten Stock des Gebäudes wahrnehmen können. Besonders gut gelungen sei der Infusionsraum der MS-Ambulanz, wo moderne Infusionstherapien in einem angenehmen Umfeld durchgeführt werden. 
In den sechs Betten der neurologischen Tagesklinik, die Anfang 2016 eröffnet wird, können beispielsweise MS-Patienten mit Cortisoninfusionen oder Kopfschmerzpatienten tagesklinisch betreut werden.

Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten: Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Maschke und Beate Meyers, Pflegerische Gesamtleitung Neurologie und Neurophysiologie bei der Einsegnung des Infusionsraumes der MS-Ambulanz durch Krankenhauspfarrer Hans Edmund Kieren-Ehses.
Freuen sich über die neuen Räumlichkeiten: Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Maschke und Beate Meyers, Pflegerische Gesamtleitung Neurologie und Neurophysiologie bei der Einsegnung des Infusionsraumes der MS-Ambulanz durch Krankenhauspfarrer Hans Edmund Kieren-Ehses.

Die Neurologie im Brüderkrankenhaus
Die Neurologie beschäftigt sich mit der Erkennung und Behandlung der Krankheiten von Gehirn, Rückenmark und den an Armen und Beinen verlaufenden Nerven, den "elektrischen Leitungen" des Körpers. In das Fachgebiet gehören z.B. Schlaganfälle, Epilepsie, Multiple Sklerose, die Parkinson- und Alzheimer-Krankheit , andere dementielle Erkrankungen und Gedächtnisprobleme, Kopfschmerzen und Schwindel, Muskelkrankheiten sowie Störungen, die durch die Einklemmung oder Entzündung von Nerven entstehen.
Die Abteilung für Neurologie und Neurophysiologie im Brüderkrankenhaus  hat heute 73 Betten, davon 10 Monitoring-Betten auf der zertifizierten überregionalen Stroke Unit und 15 Betten auf der Station für Frührehabilitation, die sich beide  im zweiten Stock des Gebäudes St. Kamillus befinden.  Seit Februar 2009 ist die Abteilung für Neurologie auch anerkanntes MS-Zentrum für multiple Sklerose.

 
 

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