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02.08.2016

Die hellsten Köpfe für die Radiologie

Melanie Kiendl reiste als Stipendiatin zum Deutschen Röntgenkongress

Die hellsten Köpfe für die Radiologie

Rund 6800 Radiologen, Gäste anderer medizinischer Fachrichtungen, Medizinphysiker, MTRAs und Medizinstudierende besuchten im Mai 2016 den Deutschen Röntgenkongress in Leipzig. Mit dabei war Melanie Kiendl, Assistenzärztin in Weiterbildung im Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier. Dank einer Initiative von Professor Dr. Winfried A. Willinek, Chefarzt des Zentrums, nahm sie als eine von bundesweit 150 Stipendiaten am Nachwuchsprogramm „Die hellsten Köpfe für die Radiologie“ des Kongresses teil.

Voraussetzung für die Teilnahme an dem Programm ist die Empfehlung eines Professors oder Weiterbildungsbefugten in der Radiologie bei der Deutschen Röntgengesellschaft. „Professor Willinek hat angeboten, mein ‚Pate‘ zu sein und mich vorgeschlagen. Daraufhin erhielt ich eine Zusage für eine kostenfreie Reise zum Röntgenkongress nach Leipzig inklusive Zugticket, Übernachtungen, Eintritt und Einladung zum Eröffnungsabend“, berichtet Kiendl.

„Neue Wege gehen“ lautete das Motto des Kongresses. Es unterstreicht die besondere Rolle, die die Radiologie als Fortschrittstreiber in der Medizin einnimmt. Dies zeigte sich auch im Kongressprogramm, das nicht nur die gesamte Bandbreite radiologischer Themen abbildete, sondern auch mit zahlreichen Höhepunkten aufwartete. „Aus dem riesigen Angebot konnte man sich im Vorhinein bequem mit der Kongress-App sein persönliches Programm zusammenstellen. Besonders spannend fand ich die Highlightvorträge wie ‚Neue Wege des Ultraschalls in der Radiologie‘ oder auch die ‚Fit-für-den-Facharzt‘-Kurse, bei denen wir mittels TED-System mit abstimmen konnten“, so Kiendl.

Die 35-jährige zieht ein positives Fazit: „Ich habe einen guten Überblick über den Stand der Dinge und die Vielfalt unseres Fachs bekommen. Vor allem als Berufsanfängerin ist es interessant, von anderen zu hören, wie es läuft. Die eigens für die Stipendiaten eingerichtete Lounge bot die ideale Plattform, um sich in angenehmer Atmosphäre zu verknüpfen und auszutauschen.“

Die Nachwuchsinitiative „Die hellsten Köpfe für die Radiologie“ wurde von der Deutschen Röntgengesellschaft ins Leben gerufen, um jungen Medizinern einen eindrucksvollen Einblick in die Welt der Radiologie zu geben. Aus Sicht von Professor Willinek bietet das Angebot eine hervorragende Möglichkeit, die Attraktivität des Fachs zu vermitteln. „Deshalb ist es mir ein besonderes Anliegen, den Nachwuchskräften unseres Hauses die Möglichkeit zu bieten, von dieser einzigartigen Initiative zu profitieren“, betont der Chefarzt.

Melanie Kiendl

Melanie Kiendl ist seit September 2015 Assistenzärztin in Weiterbildung im Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin. Nach einer Ausbildung zur Krankenschwester und Weiterbildung zur OP-Fachkrankenschwester absolvierte die gebürtige Hessin ihr Medizin-Studium in Mainz. Bereits während des PJs machte sie Station in der Radiologie im Brüderkrankenhaus. Nach Abschluss ihres Studiums im Jahr 2014 verbrachte sie einige Zeit im Ausland, u.a. in Nepal.

 
 
 
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