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24.10.2017

Brüderkrankenhaus Trier zählt zu den „Top-100-Kliniken“ Deutschlands

Spitzenplatz in der Region und Nummer 3 in Rheinland-Pfalz - als einziges Krankenhaus in der Region gehört das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier nach der aktuellen „Focus-Gesundheit Klinikliste 2018“ zu den 100 besten Krankenhäusern und Kliniken in Deutschland. In Rheinland-Pfalz zählt das Brüderkrankenhaus Trier inzwischen zu den drei besten Kliniken, neben der Universitätsmedizin Mainz und dem Klinikum Ludwigshafen.

Brüderkrankenhaus Trier zählt zu den „Top-100-Kliniken“ Deutschlands

Bei der umfangreichen Studie des Nachrichtenmagazins Focus für Deutschlands größten Krankenhausvergleich haben sich die Fachabteilungen Kardiologie und Urologie (Prostatakarzinom) bereits zum sechsten Mal in Folge für die Auszeichnung als „Top Nationales Krankenhaus“ qualifiziert. Erstmals erhielt das Krankenhaus auch eine Auszeichnung für die Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie (Gefäßchirurgie) und die Neurochirurgie (Hirntumoren). Deren Chefarzt, Neurochirurg Professor Dr. med. Martin Bettag ist darüber hinaus in der ebenfalls von Focus publizierten „Ärzteliste der Topmediziner (Krebsexperten)“ für das Teilgebiet Hirntumore als einziger Arzt in Rheinland-Pfalz genannt.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Krankenhaus nicht nur in der Region, sondern auch in Rheinland-Pfalz und deutschlandweit zu den Top-Kliniken gehört“, sagt Professor Dr. med. Winfried A. Willinek, Ärztlicher Direktor des Brüderkrankenhauses und Chefarzt des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin. Seine Fachabteilung ist nicht nur Partner im zertifizierten Hirntumorzentrum des Brüderkrankenhauses, das vom Chefarztkollegen Professor Bettag geleitet wird, sondern auch Partner des zertifizierten Zentrums für Gefäßmedizin unter Leitung von Professor Dr. med. Detlef Ockert, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie.  Beide Disziplinen wurden in der aktuellen Befragung erstmals ausgezeichnet.

 
 

„Unsere Kardiologie zählt schon seit mehreren Jahren zu den besten Fachkliniken Deutschlands, ebenso unsere Urologie mit dem Prostatakarzinomzentrum“, freut sich Willinek: „Die weiteren Auszeichnungen für Gefäßmedizin und Hirntumoren sind eine Bestätigung für die hohe Qualität der Patientenversorgung in unserem Hause.“ 

Für den bundesweiten Vergleich wertete das unabhängige Recherche-Institut „MINQ“ Daten von 1115 Krankenhäusern mit insgesamt 3093 Fachabteilungen und 18 Fachbereiche bzw. Erkrankungen aus und befragte über 14.000 einweisende Ärzte. Die Ergebnisse berücksichtigen nach Angaben von Focus unter anderem Daten zu Fallzahlen, Behandlungsergebnissen bei OPs und Komplikationsraten, technischer Ausstattung, Anzahl betreuender Ärzte und Qualifikation der Pflegefachkräfte, Beteiligung an Qualitätsinitiativen sowie Patientenzufriedenheit und Hygienestandard.  Zusätzlich wurden die gesetzlich vorgeschriebenen strukturierten Qualitätsberichte der Krankenhäuser in die Bewertung mit einbezogen, ebenso wie die Ergebnisse der groß angelegten Umfrage der Techniker Krankenkasse unter rund 398.000 Versicherten.  In der Übersicht der Top-Krankenhäuser werden diejenigen Einrichtungen ausgewiesen, die mehrere Top-Kliniken unter sich vereinen oder Krankenhäuser mit herausragend bewerteten einzelnen Fachkliniken.


Weitere Informationen zur Erhebungsmethodik unter:
https://focus-arztsuche.de/ueber-uns/siegel/top-krankenhaus

 
 

Hintergrund:

Das Krankenhaus und die ausgezeichneten Fachdisziplinen

Das Brüderkrankenhaus ist Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und verfügt aktuell über 632 Betten, 15 medizinische Fachabteilungen und 15 Kompetenzzentren. Etwa 2.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter versorgen jährlich etwa 30.000 Patienten stationär und 56.000 Patienten ambulant. Das Leistungsspektrum der spezialisierten Fachabteilungen deckt nahezu alle medizinischen, diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten ab. In medizinischen Kompetenzzentren wird der Patient zentral und in einer interdisziplinären Zusammenarbeit unterschiedlicher Fachbereiche versorgt.

Das Brüderkrankenhaus ist eines von fünf notfallmedizinischen Zentren in Rheinland-Pfalz mit Brustschmerz-Einheit (Chest Pain Unit) und überregionaler Schlaganfall-Einheit (Stroke Unit). Es ist überregionales Traumazentrum und fest eingebunden in das rheinland-pfälzische Notfall- und Intensivtransport­system.


Kardiologie / Abteilung für Innere Medizin III

Die Abteilung für Innere Medizin III (Kardiologie, Pneumologie und Rhythmologie) ist spezialisiert auf alle Erkrankungen des Herzens und der Lunge. Des Weiteren ist sie verantwortlich für die Patienten auf der herzchirurgischen und internistischen Intensivstation.

Kardiologischer Hauptschwerpunkt ist die Behandlung chronisch verengter Herzkranzgefäße sowie die Wiedereröffnung des Infarktgefäßes beim akuten Herzinfarkt mittels Implantation von modernen Stentsystemen (medikamentös beschichtete Stents, selbstauflösende Stents).  Die deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz-Kreislaufforschung e.V. (DGK) hat die kardiologische Abteilung mehrfach ausgezeichnet: im Bereich der interventionellen Herzklappentherapie (Aortenklappen- und Mitralklappeneingriffe) ist das TAVI-Zentrum der Kardiologie eines von deutschlandweit derzeit 38 zertifizierten TAVI-Zentren. Die kardiologische Brustschmerzeinheit (Chest Pain Unit) ist bereits seit 2011 zertifiziert. Darüber hinaus wurde die Abteilung für die interventionelle Diagnostik und Therapie als Zentrum, Ausbilder und für die Zertifizierung aller interventionellen Ärzte von der DGK mit dem Zertifikat „Zusatzqualifikation interventionelle Kardiologie“ ausgezeichnet. Die Abteilung ist ebenfalls zertifiziert für die kardiale Magnetresonanztomographie. In der Abteilung Kardiologie / Innere Medizin III werden als überregionales Zentrum für Herzerkrankungen rund um die Uhr vier moderne vernetzte Herzkatheranlagen vorgehalten. Hier können alle notwendigen Herzkatheteruntersuchungen zur Diagnostik und Therapie bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße, der Herzklappen und zur Bestimmung der Herzfunktion durchgeführt werden. In einem Hybrid-Katheterlabor können Herzchirurgen und Kardiologen zusammen komplexe interventionelle Eingriffe durchführen.

Patienten der Rhythmologie profitieren neben Spezialambulanzen von einem speziell für elektrophysiologische Eingriffe ausgestatteten Herzkatheterlabor inklusive der Möglichkeit zur Durchführung von Rotationsangiographien. Zudem steht ein spezieller Operationssaal zur Implantation von Herzschrittmachern und Defibrillatoren zur Verfügung. Die elektropysiologische Untersuchung (EPU) ist ebenfalls von der DGK zertifiziert.


Urologie

In der Abteilung für Urologie und Kinderurologie wird das komplette Spektrum der urologischen Therapien und Operationen durchgeführt, mit Ausnahme der Nierentransplantation. Über 2.500 Patienten werden hier jährlich stationär behandelt. Zur Abteilung gehört auch das 2014 etablierte uroonkologische Zentrum, das auf die Behandlung von urologischen Krebserkrankungen spezialisiert ist. Hierzu zählen der Prostatakrebs, Blasen- und Nierenkrebs, Hodenkrebs sowie die selteneren Krebserkrankungen von Nebenniere und Penis. Teil dieses Zentrums ist auch das seit 2009 zertifizierte Prostatakarzinom-Zentrum. Seit einigen Monaten wird hier auch die MRT Fusionsbiopsie in der Diagnostik des Prostatakarzinoms eingesetzt. Diese Art der Biopsie ist aktuell die sicherste Methode, ein Prostatakarzinom nachzuweisen bzw. auszuschließen.   


Hirntumorzentrum

Das Brüderkrankenhaus verfügt über ein breites Spektrum von Fachspezialisten für Erkrankungen des Gehirns. Im Hirntumorzentrum werden diese Kompetenzen bei Hirntumorerkrankungen zusammen mit den Kooperationspartnern zum Nutzen der Patienten gebündelt. Bereits 2014 wurde das Hirntumorzentrum im Brüderkrankenhaus als erstes Zentrum in Rheinland-Pfalz und dem Saarland von der Deutschen Krebsgesellschaft als Neuroonkologisches Zentrum mit Empfehlung der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. ausgezeichnet und vor kurzem erfolgreich rezertifiziert. Das Hirntumorzentrum führt Diagnostik, Behandlung, Nachsorge und Betreuung bei Tumorerkrankungen des Zentralnervensystems durch und ist Bestandteil des Onkologischen Zentrums.


Zentrum für Gefäßmedizin

Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier ist aufgrund seiner langjährigen Erfahrung im Bereich der Gefäßmedizin und seiner Spezialabteilungen, die sich mit Erkrankungen des Herzkreislaufsystems beschäftigen, bestens zur Behandlung gefäßkranker Patienten geeignet. Auch das etablierte Shunt-Zentrum für dialysepflichtige Patienten ist Teil des Zentrums, das von drei Fachgesellschaften als interdisziplinäres Gefäßzentrum anerkannt ist: der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin, der Deutschen Röntgengesellschaft sowie der Deutschen Gesellschaft für Angiologie.

Das Brüderkrankenhaus ist eine Einrichtung der Barmherzigen Brüder Trier gGmbH (BBT-Gruppe), die in ihren Einrichtungen in Trier etwa 2.800 Mitarbeitende beschäftigt und damit der größte Dienstgeber in Trier ist.



Ansprechpartner für die Presse:
Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier
Anne Britten, Leiterin Stabsstelle Unternehmenskommunikation
Tel. 06 51 208 – 2105, Fax 06 51 208 – 1176
a.britten@bk-trier.de

 
 
 
 
 
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