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08.03.2017

Wichtige Verbesserung für die Patienten

Mit der Inbetriebnahme einer neuen Anlage zur Durchleuchtung (DL) und Digitalen Subtraktions-Angiographie (DSA) wurde jetzt im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier der zweite Bauabschnitt des Ausbaus des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin abgeschlossen. Dank der zeitgleich fertiggestellten Technikzentrale sind zudem die Weichen für einen dritten Bauabschnitt gestellt, der noch in diesem Jahr begonnen werden soll und dessen Realisierung die diagnostische und therapeutische Versorgung der Patienten weiter verbessern wird.

Wichtige Verbesserung für die Patienten

Bei der Digitalen Subtraktions-Angiografie handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Blutgefäße, die in aller Regel unter örtlicher Betäubung durchgeführt wird. Hierbei wird dem Patienten ein Kontrastmittel in ein Blutgefäß injiziert, sodass es möglich ist, die Gefäße beim Durchleuchten klar von dem sie umgebenden Gewebe zu unterscheiden und etwaige Engstellen oder Undichtigkeiten zu lokalisieren. Die DSA kommt vor allem bei der Diagnose kathetergestützter Therapie von Schlaganfällen und bei Gefäßeingriffen zum Einsatz.

„Mit der neuen Anlage decken wir das gesamte Spektrum radiologischer Diagnostik und Therapie ab und stellen so sicher, dass Notfall-Patienten bei uns zu jeder Tages- und Nachtzeit optimal versorgt werden können“, erklärt Chefarzt Professor Dr. med. Winfried A. Willinek. Die Anlage eröffnet auch zusätzliche Optionen bei der Lagerung der Patienten. So ist es möglich, diese in eine vertikale Position zu bringen, was etwa bei der Diagnostik des Schluckverhaltens von Vorteil ist.

Markus Leineweber, Hausoberer und Vorsitzender des Direktoriums des Brüderkrankenhauses, unterstrich im Rahmen der feierlichen Einsegnung des neuen Raums die Bedeutung der Investition für die Versorgung der Patienten: „Die Maßnahme ist ein wichtiger Baustein in der Stärkung unserer Radiologie, sie ermöglicht es uns, die Diagnostik und Therapie für unsere Patienten weiter zu verbessern.“ Leineweber und Professor Willinek betonen zudem den Nutzen für weitere Fachabteilungen des Brüderkrankenhauses. So profitierten auch die Patienten der in den Kompetenzzentren gebündelten vielfältigen Expertise, zum Beispiel des Zentrums für Gefäßmedizin oder des Darmzentrums, von der Anlage. Hausoberer und Chefarzt dankten der Technischen Abteilung des Brüderkrankenhauses, dem Architekturbüro Schneider, den Fachplanern sowie den beteiligten Firmen für die gute Zusammenarbeit.

 

Das Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin des Trierer Brüderkrankenhauses bietet mit seinen rund 100 ärztlichen und nicht-ärztlichen Mitarbeitern ein umfassendes Spektrum an Bildgebung und bildgesteuerter Therapie an. Durchschnittlich werden hier im Jahr mehr als 140.000 ambulante und stationäre Leistungen erbracht. Radiologen, Internisten, Chirurgen, Nuklearmediziner, EDV-Spezialisten und Physiker arbeiten hierbei fächerübergreifend eng zusammen.

 
 
 
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