05.06.2018
Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse
Über die Diagnose und Behandlung von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse informieren am Mittwoch, 13. Juni, Experten des Brüderkrankenhauses Trier. Den Vorträgen voraus geht ein Informations- und Gesprächsangebot der Regionalgruppe Koblenz des Arbeitskreises der Pankreatektomierten – Bauchspeicheldrüsenerkrankten (AdP) und der Selbsthilfe Kontakt- und Informationsstelle e.V. Trier (SEKIS).
Unbemerkt leistet
die Bauchspeicheldrüse ihren Dienst, kaum jemand nimmt wirklich Notiz von
diesem weniger als 100 Gramm leichten Stoffwechselorgan. Erst wenn Erkrankungen
und damit einhergehend Probleme wie Funktionsstörungen auftreten, wird die
Bedeutung der eher unscheinbaren Drüse spür- und oft auch sichtbar. Schließlich
wird in ihr das für die Regulierung des Blutzuckers so wichtige Hormon Insulin
produziert, derweil für den Darm und damit für die Verdauung von der
Bauchspeicheldrüse wichtige Enzyme geliefert werden.
Erkrankungen dieses
Organs sind häufig entsprechend schwerwiegend und nicht selten
lebensbedrohlich, warnt Professor Dr. med. Detlef Ockert, Chefarzt der
Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie im Brüderkrankenhaus
Trier. Gemeinsam mit seinem Leitenden Oberarzt Dr. med. Stefan Franzen sowie
Dr. med. Michael Knoll, dem Leitenden Oberarzt der Abteilung für Innere Medizin
I, wird Professor Ockert am Mittwoch, 13. Juni, über Erkrankungen der
Bauchspeicheldrüse und deren Behandlung informieren. Das Spektrum der Vorträge
reicht von den Ursachen und der Therapie von Entzündungen der Bauchspeicheldrüse
über Zysten und zystische Tumoren des Organs bis hin zum
Bauchspeicheldrüsenkrebs. Im Anschluss an die Vorträge wird Gelegenheit
bestehen, Fragen an die Referenten zu richten.
Einen breiten Raum
soll auch die Frage einnehmen, ob und wie man ohne Bauchspeicheldrüse leben
kann. Hierüber werden Renate Kaifer und Franz Blaeser von der Regionalgruppe
Koblenz des Arbeitskreises der Pankreatektomierten -
Bauchspeicheldrüsenerkrankten (AdP) Auskunft geben. Bereits ab 16 Uhr bietet
der Arbeitskreis am selben Ort gemeinsam mit der Selbsthilfe Kontakt- und
Informationsstelle e.V. Trier (SEKIS) Betroffenen, Angehörigen sowie
Interessierten ein Gesprächs- und Informationsangebot. Die Vorträge beginnen um
17 Uhr im Albertus-Magnus-Saal des Brüderkrankenhauses in der Nordallee.
Der Eintritt zur
Veranstaltung ist frei.


