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31.10.2018

Gefäßtag 2018: Bluthochdruck im Zentrum

Gefäßtag 2018: Bluthochdruck im Zentrum

Mindestens 20 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Bluthochdruck, und noch immer weiß schätzungsweise ein Fünftel der Betroffenen nichts von seiner Erkrankung. Dabei gilt die Hypertonie als einer der wichtigsten Risikofaktoren für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Prävention, Diagnose und Therapie von Bluthochdruck stehen im Zentrum des „Gefäßtags 2018“ am Mittwoch, 7. November, im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier.

Bluthochdruck sei "ein stiller, aber gefährlicher Begleiter", sagt Professor Dr. med. Stefan Weiner, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin II im Brüderkrankenhaus und stellvertretender Leiter des Zentrums für Gefäßmedizin. Nach wie vor wissen viele der Betroffenen nicht, dass sie die gesundheitlich unbedenklichen Werte regelmäßig überschreiten, und weiterhin ist auch vielen Menschen nicht bewusst, welche schwerwiegenden Folgen ein unbehandelter Bluthochdruck nach sich ziehen kann.

Seit vielen Jahren richtet das Zentrum für Gefäßmedizin am Brüderkrankenhaus Trier regelmäßig im Herbst seinen "Gefäßtag" aus, um Patienten, Angehörige und Interessierte über unterschiedliche Gefäßerkrankungen zu informieren. 2018 steht die Hypertonie im Zentrum, Mediziner sowie Vertreter verschiedener Einrichtungen bieten ein umfassendes Programm an.

Dieses beginnt um 15.30 Uhr mit Workshops zur Tabakentwöhnung sowie zum Gefäßsport. Um 16.30 Uhr folgen die laienverständlichen Fachvorträge von ärztlichen Experten. Nach der Begrüßung durch Professor Dr. med. Winfried Willinek, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin, wird Professor Weiner in das Thema einführen und unter anderem erklären, warum es wichtig ist, seinen Bluthochdruck behandeln zu lassen.

Über das noch relativ neuartige Verfahren eines Schrittmachers zur Blutdrucksenkung informiert Dr. med. Christina Schneider, Oberärztin der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie und Sektionsleiterin Gefäßchirurgie im Zentrum für Gefäßmedizin. Der Frage, ob die Ursache für die Hypertonie in den Nieren zu suchen ist, wird Frank Faßbinder, Facharzt des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin nachgehen. Was die Betroffenen selbst tun können, um ihren Bluthochdruck zu senken, erklärt Christina Weirich vom Zentrum für ambulante Rehabilitation (ZAR). Unter dem Motto "Patienten fragen - Experten antworten" werden die Besucher zudem Fragen an die Referenten richten können. Ein umfassendes Beratungsangebot durch das Patienten-Informationszentrum (PIZ) des Brüderkrankenhauses und Mitarbeitern des Zentrums für Gefäßmedizin sowie von Trierer Fachfirmen wird ebenfalls geboten.

Der Eintritt zum Gefäßtag 2018 im Brüderkrankenhaus Trier ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. 

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