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14.11.2018

Gefragte Experten bei Trierer Gefäßtag

Millionen Menschen sind von einem dauerhaft erhöhten Blutdruck betroffen, doch noch immer unterschätzen viele dessen Gefahren für die eigene Gesundheit. Nicht wenigen fehlt auch das Wissen, dass bei ihnen eine Hypertonie vorliegt. Viel Wissen zu Diagnose und Behandlung von Bluthochdruck vermittelten die Referentinnen und Referenten des „Gefäßtags 2018“ im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier.

Gefragte Experten bei Trierer Gefäßtag

In jedem Herbst richtet das von drei Fachgesellschaften zertifizierte interdisziplinäre Zentrum für Gefäßmedizin am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier einen „Gefäßtag“ aus. In diesem Jahr bildete der Bluthochdruck den Schwerpunkt der Veranstaltung. Die starke Besucherresonanz machte einmal mehr deutlich, wie groß das Interesse und auch die Zahl der Betroffenen sind.

Zum Auftakt der Vorträge erläuterte Professor Dr. med. Stefan Weiner, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin II, unterschiedliche Ursachen des Bluthochdrucks und erläuterte, welche Gefahren von einer unbehandelten Hypertonie ausgehen können. Professor Weiner betonte hierbei, dass es für die Patienten darauf ankomme, den Blutdruck optimal einstellen zu lassen und auch konsequent die verordnete Medikation einzunehmen.

Auf die Niere als potenzielle Ursache für Bluthochdruck ging Frank Faßbinder, Facharzt des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin, in seinem Vortrag ein. Dr. med. Christina Schneider, Oberärztin der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie sowie Sektionsleiterin Gefäßchirurgie des Zentrums für Gefäßmedizin erläuterte, wann ein Schrittmacher zur Blutdrucksenkung als Behandlungsoption in Betracht kommt. Christina Weirich, Diätassistentin des Zentrums für Ambulante Rehabilitation, zeigte in ihrem Vortrag auf, was viele der Betroffenen selbst dazu beitragen können, ihren Blutdruck zu senken und die Hypertonie in den Griff zu bekommen. Hierbei führte sie beispielhaft den bei zahlreichen Menschen deutlich erhöhten Salzkonsum ins Feld und erläuterte, wie sich dieser mithilfe einer bewussteren Ernährung besser reduzieren lässt. In Workshops zu Gefäßsport und Tabakentwöhnung gaben Lisa Sauer vom Zentrum für Physiotherapie (Medico) und Maria Lex vom Patienten-Informationszentrum den Teilnehmern wertvolle Tipps mit auf den Weg, wie sie ihrer Gesundheit etwas Gutes tun können. Zahlreiche Besucher nutzten auch die Gelegenheit, sich am Ende des Vortragprogramms mit konkreten Fragen an die Referenten zu wenden.

Die Frage, warum Patienten in einem Zentrum für Gefäßmedizin wie dem des Brüderkrankenhauses besonders gut aufgehoben sind, hatte Professor Dr. med. Winfried Willinek bereits zu Beginn der Veranstaltung beantwortet. Der Ärztliche Direktor verwies darauf, dass es sich beim Bluthochdruck um eine organübergreifende Erkrankung handele, die zudem im schlimmsten Fall zu einem Schlaganfall, Herzinfarkt oder anderen schwerwiegenden Folgen führen kann. Deshalb sei es wichtig, dass im Brüderkrankenhaus die Experten im Gefäßzentrum über Abteilungsgrenzen hinweg Hand in Hand zusammenarbeiteten und man alle wichtigen Fachdisziplinen „von Kopf bis Fuß“ an einem Standort zur Verfügung habe.  

 
 
 
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