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31.10.2019

Brüderkrankenhaus Trier stellt komplett auf neue volldigitale MRT-Gerätegeneration um

Als Europäisches Referenz- und Anwendungszentrum von Philips nahm das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier mit dem Ingenia 3.0 T bereits vor acht Jahren den weltweit ersten volldigitalen Magnetresonanztomographen (MRT) in Betrieb. Nun gingen mit dem Philips Elition 3.0 Tesla und dem Philips Ingenia Ambition 1.5 Tesla zwei weitere volldigitale MRTs an den Start. Im Rahmen einer Feierstunde wurden die neuen Geräte im Zentrum für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin eingesegnet.

Brüderkrankenhaus Trier stellt komplett auf neue volldigitale MRT-Gerätegeneration um

Strahlendes Grün kennzeichnet die Wegeführung der Patienten zu den MRT-Untersuchungsräumen im Untergeschoss des Brüderkrankenhauses. Die umgebauten Räumlichkeiten beinhalten nun neben den neuen MRTS auch  weitere Verbesserungen für die Patienten und Mitarbeiter: eine neue Anmeldung, ein freundliches Wartezimmer, ein Arztzimmer für die Besprechung der Untersuchungsergebnisse mit dem Patienten, vier Umkleidekabinen, einen Raum für die Narkoseeinleitung bei speziellen Therapieverfahren, einen separaten Befundungsbereich für die Fachärzte. Die Arbeitsräume der MTRAs (Medizinisch-technische Radiologie Assistenten) schmückt eine Glaskuppel für den Blick nach draußen.

„Wir freuen uns sehr, dass wir mit den neuen MRTs die Versorgung unserer Patienten noch weiter verbessern können“, sagt Hausoberer Markus Leineweber. Alle drei MRT Geräte des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin stehen nun sozusagen nebeneinander in einem großen Bedienraum. Dadurch werden nicht nur die Abläufe für das Personal erleichtert, die Belegung in Abhängigkeit von den Patientenbedürfnissen lässt sich auch flexibler gestalten, erklärt Professor Dr. med. Winfried A. Willinek, Chefarzt des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonographie und Nuklearmedizin.

Erstklassige Bildqualität, verkürzte Untersuchungszeiten, mehr Patientenkomfort

Bei den volldigitalen MRTs werden die empfangenen elektromagnetischen Signale direkt in den Spulen zu Zahlenwerten digitalisiert, als Datenstrom übertragen und dann in leistungsstarken Computern zu Bildern verarbeitet. Dadurch wird eine erstklassige Bildqualität im Vergleich zu herkömmlichen analogen Geräte erreicht.

Schnellere MR-Scans über alle Anatomien und anatomische Kontraste hinweg, sowohl im 2D- als auch 3D-Bereich sowie eine vereinfachte Patientenvorbereitung ermöglichen kürzere Untersuchungszeiten. Beide MRT-Geräte verfügen über eine Audiovisionseinheit, so dass die Patienten während der Untersuchung Musikhören oder Filme anschauen können. Zudem unterstützt diese Einheit die MTRAs bei der Ansprache der Patienten und gibt zum Beispiel die Zeit durch oder fordert zum Durchatmen auf. Dies ist sogar in mehreren Sprachen möglich. Durch eine im MRT befindliche Kamera, das sogenannte Vital Eye, kann die Atmung der Patienten ohne Atemüberwachungsgurt kontrolliert werden. Zudem werden die erforderlichen Vitalparameter vom System abgefragt.

„Während der Ingenia Ambition 1,5 T bei bewegten Bildern wie Bauch- und Herzuntersuchungen sehr gute Bildqualitäten erzielt, wird der Ingenia Elition 3.0 T mit seiner höheren Feldstärke z.B auch im Bereich der MRT- gestützten Tumorablation bei Prostatakrebs eingesetzt“, erläutert Professor Willinek. Bei diesem neuen Verfahren, dem TULSA-Verfahren,  wird das krankhafte Prostatakrebs-Gewebe mit Ultraschallenergie erhitzt und so verödet. Die Behandlung erfolgt unter MRT-Kontrolle.

So setzt das Brüderkrankenhaus Trier mit der Installation der beiden neuen Geräte seine langjährige Vorreiterrolle bei der Einführung neuester Untersuchungstechniken in der Radiologie auch weiterhin fort: „Weltweit sind wir die einzigen, die diese beiden neuen Geräte in dieser Konstellation nebeneinander im Echtzeitbetrieb haben“, freut sich Willinek. Der neue Philips Ingenia Ambition 1,5 Tesla ist dank einer neuen Technologie einer der ersten fast heliumfreien MRT-Geräte, der aufgrund eines geschlossenen Systems der Kühlung nur noch 7 l Helium benötigt. Mit ein Grund, weshalb das von Philips organisierte diesjährige Anwendertreffen der Magnetresonanz-Experten Anfang November auch in Trier stattfindet.

 
 
 
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