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15.10.2019

„Ich möchte dich verstehen!“

„Ich möchte dich verstehen!“

„Fremdheit in der hospizlichen und palliativen Sorge“ lautet das Thema des diesjährigen Trierer Hospiztags im Robert-Schuman-Haus. Experten aus Wissenschaft und Praxis werden am 16. November der Frage nachgehen, wie Kommunikation in der letzten Lebensphase auch dann gelingen kann, wenn die Menschen aus anderen Kulturkreisen stammen oder unter Beeinträchtigungen leiden.

Was tun, wenn der andere sich nicht artikulieren kann oder der anvertraute Mensch eine gänzlich andere Wahrnehmung hat als man selbst? Wie jenen begegnen, deren kultureller Hintergrund uns fremd ist oder dessen Sprache wir nicht sprechen? Was für viele Menschen wohl schon im Alltag eine Herausforderung darstellt, verlangt am Ende des Lebens noch einmal besondere Erfordernisse. "Ich möchte dich verstehen", lautet das Motto des diesjährigen Trierer Hospiztags, um "Fremdheit in der hospizlichen und palliativen Sorge" drehen sich die Beiträge.

Den Auftakt bildet der Vortrag von Professor Dr. Dr. Thomas Heinemann. Der Inhaber des Lehrstuhls für Ethik, Theorie und Geschichte der Medizin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar wird in das Thema einführen und hierbei den Schwerpunkt auf die ethische Perspektive legen. Anschließend werden Experten aus der täglichen Praxis berichten, welche besonderen Erfordernisse in der Begleitung bestimmter Personengruppen verlangt sein können.

Beispielsweise Menschen mit demenzieller Veränderung. Auf diese wird Melanie Jäger vom Mutter-Rosa-Altenzentrum in Trier eingehen. Menschen mit einer psychiatrischen Erkrankung stehen im Zentrum des Beitrags von Werner Schmitz, Hausoberer der Barmherzigen Brüder Schönfelderhof in Zemmer. Ruth Krell vom Hospizverein Trier widmet sich Menschen mit einem besonderen kulturellen Hintergrund, bevor Melanie Schuth vom Caritaszentrum Mendig abschließend über Menschen mit einer geistigen Behinderung berichten wird.

Der Trierer Hospiztag findet in diesem Jahr bereits zum 23. Mal statt und richtet sich alle, die hauptberuflich, ehrenamtlich oder als Angehörige Menschen am Lebensende begleiten. Die Veranstaltung wird von 15 Einrichtungen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich sowie Verbänden und Vereinen gemeinsam ausgerichtet.

Der Hospiztag beginnt am 16. November um 10 Uhr im Robert-Schuman-Haus, dem Begegnungshaus des Bistums Trier im Westen der Stadt. Der Kostenbeitrag für Veranstaltung sowie Mittagsimbiss und Getränke beträgt 10 Euro für Schüler, Studierende und Auszubildende, für alle anderen 20 Euro. Anmeldungen sind möglich bis zum 4. November beim Caritasverband für die Diözese Trier e.V.       

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