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18.08.2021

Physiotherapieschule überzeugt mit Pluspunkten

Physiotherapieschule überzeugt mit Pluspunkten

Vom Frühchen bis zur Hochbetagten, ob in Orthopädie, Chirurgie oder im Herzzentrum – Physiotherapeuten sind vielseitige und gefragte Experten in Kliniken und Praxen. Entsprechend komplex und anspruchsvoll ist ihre Ausbildung. Der Physiotherapieschule des Bildungsinstituts der Barmherzigen Brüder Trier bescheinigte ein unabhängiges Institut ein weiteres Mal, eine hervorragende Ausbildung zu bieten.

Besser geht immer, heißt es. Viel besser geht es nicht, befand der Interessenverband zur Sicherung der Qualität an den deutschen Schulen für Physiotherapie, kurz ISQ, nachdem er die Arbeit der Physiotherapieschule des Trierer Brüderkrankenhauses begutachtet hatte. Das Dozententeam erhielt 243 von 252 erreichbaren Punkten.

Bereits seit 1975 bildet das Brüderkrankenhaus in Eigenregie Physiotherapeuten aus. Seit 2006 ist die Schule Mitglied des ISQ und erfährt im 3-Jahresrhythmus eine Rezertifizierung. Bewertet werden sowohl die Struktur und Ausstattung der Schule als auch die Prozesse in der Ausbildung und die Qualifikation des Lehrteams.

Der IQS bescheinigte der Schule praktisch in jeder Hinsicht eine hervorragende Arbeit, hob aber manche Aspekte noch einmal besonders hervor. Dass beispielsweise Unterricht und Dozententeam so organisiert sind, dass die Schülerinnen und Schüler von ihren Lehrkräften auch im klinischen Teil der Ausbildung begleitet werden, ist ein Qualitätsfaktor, der besonders überzeugte; so sind einige Dozenten der Schule zugleich Mitarbeitende des Medico, also der Physiotherapie des Brüderkrankenhauses, oder Mitglied im Team des Klinikums Mutterhaus der Borromäerinnen. Alexandra Hartwig: „Gute Ausbildung kann nur gelingen durch diese intensive Zusammenarbeit zwischen Schule, Medico und dem Team des Mutterhauses.“

Vor zwei Jahren zog die Schule, die viele Jahre im Bootshaus am Moselufer ansässig war, mit dem gesamten Bildungsinstitut der Barmherzigen Brüder Trier unter ein Dach – das des neuen und hochmodernen Bildungshauses. Auf dem Gelände des Brüderkrankenhauses gelegen, werden hier aktuell 74 junge Menschen in diesem Beruf ausgebildet. Dass sie dort seit 2019 hervorragende Räume und auch optimale Rahmenbedingungen vorfinden, ist ein weiterer Grund für die hervorragende Bewertung durch den IQS.

Auch was die technische Ausrüstung anbelangt, finden die angehenden Physiotherapeuten beste Voraussetzungen vor. Infolge der Pandemie wurden die digitalen Möglichkeiten deutlich erweitert und unter anderem eine schuleigene Moodle-Lernplattform entwickelt, über welche die Schüler vom Stundenplan bis zum Skript alle für den Unterricht wichtige Unterlagen einsehen können. „Wir erreichen jeden zu jeder Zeit“, sagt Alexandra Hartwig, „und unsere Schüler haben zu jeder Zeit Zugriff auf Wissen! Auch die Ausstattung für das Erlernen etwa der Elektrotherapie wurde noch einmal deutlich verbessert, was bei der Gutachterin positiv vermerkt wurde. Ebenfalls lobend erwähnt wurden die zahlreichen Kooperationen wie jene mit der Hochschule Trier und der Katholischen Hochschule in Mainz, dank derer die Schüler parallel zu ihrer Ausbildung einen dualen Studiengang belegen können.

Das gesamte Team freut sich über die vielen anerkennenden Worte vonseiten des ISQ – und stellt doch zugleich klar, dass man sich auf dieser guten Bewertung, welche sich in der erneuten Rezertifizierung der Schule niederschlägt, nicht ausruhen könne oder wolle. „Diese regelmäßigen Überprüfungen durch externe Experten helfen uns sehr, unsere Arbeit und unsere internen Prozesse immer wieder zu hinterfragen und zu schauen, wo wir noch besser werden können“, nennt die Schulleiterin die Vorteile der aufwändigen Überprüfungen.

Die Qualität der Ausbildung lässt sich auch anhand der aktuellen Bewerberlage ablesen: Mehr als 200 Menschen bewarben sich dieses Jahr um einen der 28 Plätze pro Kurs. Dank eines sehr guten Auswahlprozesses habe man eine extrem geringe Zahl an Schülern, die ihre Ausbildung vorzeitig abbrechen, berichtet Alexandra Hartwig.

Die Physiotherapieschule bestand die Prüfung nicht nur, der IQS attestierte ihr zudem, eine „hohe Qualität der Ausbildung“ zu bieten. Ein Ergebnis, das auch den Hausoberen des Brüderkrankenhauses, Markus Leineweber, freut: „Es ist wirklich beachtlich, was Frau Hartwig und ihr Team leisten. Umso schöner, dass ihre tolle und engagierte Arbeit nun von externen Prüfern ein weiteres Mal festgestellt wurde.“

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