25.05.2023

Brüderkrankenhaus Trier geht neue Wege bei Unterstützung angehender Mediziner

Feel Good Manager für ärztliche Nachwuchskräfte

Feel Good Manager für ärztliche Nachwuchskräfte

Zur Betreuung ärztlicher Nachwuchskräfte hat das Brüderkrankenhaus Trier mit Tanja Bormann Anfang Februar erstmals die Stelle des Feel Good Managers besetzt. Dieses Berufsbild ist relativ neu und wurde auch im Brüderkrankenhaus zum ersten Mal ausgeschrieben. Tanja Bormann unterstützt die angehenden Ärzte, also Famulanten, Hospitanten und PJler sowie Erasmus-Studenten und Promotionsvorhaben, während ihrer praktischen Zeit im Brüderkrankenhaus und kümmert sich um deren Anliegen.

„Die Bedeutung eines guten Onboardings und die soziale Bindung sind in unserer Dienstgemeinschaft wichtige Aspekte. Daher begleite ich die Zielgruppe ab dem Bewerbungsverfahren bis zum Ausscheiden und teilweise darüber hinaus“, berichtet die erfahrene Betriebswirtin, die bereits viele Jahre im Personalbereich verschiedener Unternehmen gearbeitet hat. Neben Hilfe bei organisatorischen Fragestellungen rund um den Beginn der Tätigkeit trifft sie sich regelmäßig mit den angehenden Ärzten und tauscht sich mit ihnen aus. Dabei geht es darum, zu erfahren, ob die Rahmenbedingungen stimmen, also, ob das fachliche Angebot angemessen ist und das Arbeitsumfeld stimmt. „Im Allgemeinen schaue ich, wie man das Angebot des Brüderkrankenhauses für angehende Ärzte optimieren kann, sodass sie sich wohlfühlen“, so Bormann. Bei all ihren Tätigkeiten arbeitet sie eng mit dem Medizincampus Trier zusammen. Dazu gehören auch gemeinschaftliche Events und Projekte.

Thorsten Heck, Bereichsleiter Personalmarketing der BBT-Gruppe Region Trier, unterstreicht: „Es ist eigentlich kein Geheimnis: Wer zufrieden im Job ist, arbeitet besser und ist glücklicher. Das Gehalt muss selbstverständlich stimmen, bedingt durch den Wertewandel werden aber gute Rahmenbedingungen immer mehr zum Wettbewerbsvorteil. Mit unserem Wohlfühlmanagement wollen wir attraktiv für den ärztlichen Nachwuchs und wettbewerbsfähig bleiben, indem wir unsere Unternehmenskultur nachhaltig an neue Bedürfnisse anpassen und damit die Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit erhöhen. Die ersten Monate sehen vielversprechend aus, bei Erfolg soll das Konzept auf weitere Berufsgruppen ausgeweitet werden.“

Die Rahmenbedingungen im Brüderkrankenhaus für die ärztlichen Nachwuchskräfte sind aus Sicht von Tanja Bormann gut. „Die Studenten profitieren davon, dass wir im Gegensatz zu größeren Unis oder Unikliniken einen persönlichen und individuellen Umgang pflegen, was dem Lernfortschritt und Wohlbefinden zugutekommt“, erklärt sie. Trotzdem sieht sie noch Verbesserungspotenzial und hofft, die Voraussetzungen für ärztliche Nachwuchskräfte in ihrer neuen Aufgabe als Feel Good Manager weiter verbessern zu können. Ehrenamtlich ist Tanja Bormann schon viele Jahre im IHK-Prüfungsausschuss aktiv.