26.05.2026
Expertenteam informiert auf dem Trierer Hauptmarkt
Organspende: Aus Liebe zum Leben

Mehr als 8.000 Menschen warten hierzulande aktuell auf ein Spenderorgan. Doch weil die Zahl der Spenderinnen und Spender in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Staaten nach wie vor gering ist, werden viele der Betroffenen vergeblich warten. Am 6. Juni, dem bundesweiten „Tag der Organspende“, informiert das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier auf dem Hauptmarkt über das so wichtige Thema und wirbt um eine höhere Spendenbereitschaft.
Ist die
Bauchspeicheldrüse transplantierbar? Stimmt es, dass man ab seinem 60.
Lebensjahr keine Organe mehr spenden darf? Wie lange wartet man im Schnitt auf
eine Spenderniere? Antworten auf diese und viele weitere Fragen geben am
Samstag, 6. Juni, Mitglieder des ärztlichen und pflegerischen
Transplantationsteams aus dem Brüderkrankenhaus bei einer Aktion auf dem
Trierer Hauptmarkt. Zwischen 11 und 15 Uhr stehen die Expertinnen und Experten
für alle Fragen zum Thema zur Verfügung. Erklärtes Ziel des Angebots: Weitere
Menschen dafür gewinnen, ihre grundsätzliche Bereitschaft zur Organspende zu
dokumentieren.
„Es geht um eine
‚Lebensentscheidung‘ im besten Sinne des Wortes, die – in Freiheit und
freiwillig getroffen – ein Akt der Solidarität ist. Wie auch immer man
entscheidet – jede und jeder sollte sich mit der Frage der Organspende
frühzeitig auseinandersetzen: Aus Liebe zum Leben“, erklärt Markus Leineweber,
Direktor Unternehmenskultur des Brüderkrankenhauses.
Hintergrund: Im Jahr 2025 haben hierzulande laut Deutscher Stiftung Organtransplantation (DSO) insgesamt 985 Menschen nach ihrem Tod Organe gespendet – 32 mehr als 2024. Das entspricht 11,8 Organspenderinnen und Organspendern pro einer Million Einwohner. Zum Vergleich: Spanien hat in Europa die höchste Spenderquote. 2023 kamen dort auf eine Million Einwohner 43,1 Organspenderinnen und Organspender.
Weitere Informationen und Hintergründe zum Thema finden Sie auf folgender Seite der BBT-Gruppe.


