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Unsere Leistungen
Ambulante Behandlung
Stationen

Leistungsspektrum Innere Medizin II

 

In spezialisierten Sprechstunden koordinieren wir ambulante und stationäre Behandlungen.

Wir bieten das gesamte Spektrum der modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren unserer Spezialgebiete an.

Für die Abklärung von Nierenerkrankungen stehen spezielle Blut- und Urinuntersuchungen sowie bildgebende Verfahren zur Verfügung. Im Einzelfall kann ultraschallgesteuert Nierengewebe entnommen werden. 
Ziel der Behandlung ist es, die Nierenfunktion zu erhalten oder zu verbessern.

Wenn die Nieren nicht mehr ausreichend funktionieren, werden sämtliche Nierenersatzverfahren angeboten (Blutwäsche, Bauchfelldialyse, Heim-Hämodialyse, Vorbereitung auf eine Nieren- oder kombinierte Pankreas-Nieren-Transplantation).

Innere Medizin II - Prof. Dr. med. Stefan Weinerzoom

Für die Behandlung von rheumatischen Erkrankungen stehen sämtliche modernen Therapieverfahren einschließend der lokalen Injektions- und Infiltrationstherapie, der Behandlung mit sogenannten "Biologicals" und Immunadsorptionsverfahren zur Verfügung.

Patienten mit erhöhter Infektanfälligkeit und Verdacht auf Immundefekt oder Immunologische Systemerkrankung können in unserer „Immunologischen Ambulanz“ weiter abgeklärt und behandelt werden.

Die Abklärung des arteriellen Bluthochdrucks umfasst neben der Duplexsonografie auch Langzeit-Blutdruckmessung und spezifische Labordiagnostik.

Erkrankungen der großen und kleinen Blutgefäße werden im Rahmen des interdisziplinären Gefäßzentrums internistisch von uns betreut. Im Zentrum werden Infusionstherapien, Ballonbehandlungen und Gefäßoperationen durchgeführt.

Im Bereich der Stoffwechselstörungen verfügen wir über ein Diabetesteam mit Fachärzten und Diabetesberaterinnen, die auch während des Klinikaufenthaltes mitbehandeln.
Komplexe hormonelle Störungen  werden diagnostiziert und behandelt. Blutfettveränderungen werden medikamentös oder mit Hilfe maschineller Verfahren (Lipidapherese) therapiert.

Es besteht eine Zusammenarbeit mit dem Fachpsychologischen Zentrum des Krankenhauses zur Mitbehandlung von psychologischen Begleiterkrankungen bei Diabetikern.

 

Leistungsspektrum Innere Medizin II - Ambulanzen

Neben der stationären Behandlung bietet unsere Abteilung auch ambulante Beratung und Behandlung in der allgemeinen Sprechstunde sowie spezialisierten Sprechstunden an.

Nierenambulanz

Die Spezialsprechstunde der Nierenambulanz steht allen Patienten mit Nierenerkrankungen offen. Bitte beachten Sie, dass eine Überweisung eines niedergelassenen Nephrologen erforderlich ist.

Nierenerkrankungen

Die Nieren können im Rahmen von Autoimmunprozessen (Glomerulonephritiden) und bei angeborenen Störungen (z.B. Zystennieren) erkranken. Wesentlich häufiger werden die Nieren bei Stoffwechselstörungen (insbesondere Diabetes mellitus), Herzkreislauferkrankungen (Bluthochdruck, Herzinsuffizienz), Infektionskrankheiten (Streptokokkeninfektion, Virushepatitis), Lebererkrankungen (Leberzirrhose), Tumoren und bei autoimmunen Systemkrankheiten (insbesondere rheumatische Erkrankungen) in ihrer Funktion gestört sein.

Erkrankungen der Nieren sind in der Frühphase oft ohne Symptome.
Bei ausgeprägter Funktionsstörung der Nieren kann es aber auch zur Ausbildung von Ödemen, Bluthochdruck, Anämie und allgemeinen Schwäche kommen.

Diagnose und Therapie

In der Spezialambulanz bieten wir unseren Patienten spezielle laborchemische Untersuchungen des Blutes und des Urins zur Erkennung von krankhaften Nierenveränderungen sowie eine molekulare Diagnostik von erblichen Nierenerkrankungen an. Die Spezialdiagnostik ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen von häufigen und seltenen Krankheiten, die zum raschen Versagen der Nierenfunktion führen können.

Ziel der Therapie bei Nierenkrankheiten ist es, Organ-Schädigungen durch Bluthochdruck und hormonelle Veränderungen vorzubeugen. Bei akutem und chronischem Nierenversagen kann eine rechtzeitig eingeleitete spezielle Therapie die Nierenfunktion verbessern und das weitere Fortschreiten der Nierenschädigung verhindern oder verlangsamen.
Es erfolgt zudem die Beratung des Patienten hinsichtlich diätetischer Maßnahmen. Bei weit fortgeschrittener Nierenschwäche werden vorbereitende Maßnahmen zur Dialyse und Nierentransplantation getroffen, sowie über verschiedene Blutreinigungsverfahren beraten.

Termine: nach Vereinbarung; Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 7.30-16.00 Uhr
Überweisung: Überweisung von niedergelassenen Nephrologen
Telefon: +49 (0)651-208-2722

Weiner, Stefan

Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Rheumatologie, Hypertensiologe (DHL), Fachimmunologe (DGfI)
Abteilung: Innere Medizin II

Tel: +49 (0)651 208-2721
s.weiner@bk-trier.de

KfH-Ambulanz für fortgeschrittene Niereninsuffizienz und Nierentransplantation

Die Transplantationsambulanz und die Ambulanz für chronisch Nierenkranke werden in Kooperation mit dem Kuratorium für Dialyse und Nierentranplantation e.v. (KfH) durchgeführt.
In der Transplantationsambulanz findet die heimatnahe Nachsorge unserer nierentransplantierten Patienten in enger Abstimmung mit dem die Transplantation durchführenden Zentrum statt. Schwerpunkte sind dabei die Überwachung und situationsgerechte Anpassung der Immunsuppression, Prophylaxe und ggf. auch Behandlung von Infekten unserer immunsupprimierten Patienten, das umfassende Management der Begleiterkrankungen, sowie eine i.R. der das Immunsystem hemmenden Medikation nötige intensivierte Tumorvorsorge.
Der Gewinn an Lebensqualität, den die überwiegende Mehrheit der Patienten durch die Nierentransplantation erfahren haben, soll möglichst lange erhalten bleiben.

In der Ambulanz für chronisch Nierenkranke ist es primär das Ziel, die Nierenfunktion so lange wie möglich zu erhalten. Die nicht selten leider vielfältigen Begleiterkrankungen der Patienten sind im Kontext einer Niereninsuffizienz häufig differenzierter zu therapieren und rascher progredient als bei nierengesunden Patienten. Die komplette internistische Therapie unter nephrologischem Blickwinkel zu gewährleisten ist daher unser Anliegen.
Sollte eine chronische Nierenerkrankung sich schließlich zu einer dialysepflichtigen entwickeln, versuchen wir die Aufnahme eines Dialyseverfahrens (Bauchfelldialyse oder Hämodialyse) möglichst geplant und "sanft" zu gestalten oder durch eine sorgsame Vorbereitung eine präemptive ( -d.h. vor Eintritt der Dialysepflichtigkeit stattfindende -) Nierentransplantation zu ermöglichen.

Termine: nach Vereinbarung; Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 8.00 Uhr-13.00 Uhr
Überweisung: Überweisung von niedergelassenen Hausärzten
Telefon: +49 (0)651-208-2590
Logo KfH

Heimdialyse- und CAPD-Ambulanz

In der Heimdialyse- und CAPD-Ambulanz erfolgt in Kooperation mit dem Kuratorium für Heimdialyse die Betreuung von Patienten, die eine Dialyse (Hämodialyse oder Peritonealdialyse) selbständig zu Hause durchführen.

Angebotene Dialyseverfahren:

  • Heimhämodialyse
  • CAPD (kontinuierliche ambulante Peritonealdialyse)
  • APD (automatisierte Peritonealdialyse)
    * CCPD (kontinuierliche Cyclergestützte Peritonealdialyse)
    * NIPD (nächtliche intermittierende Peritonealdialyse
Bauchfelldialysekatheterzoom
Bauchfelldialysekatheter
 

Betreuungsangebot:

  • Schulung für das jeweilige Dialyseverfahren (HD/PD) aller gängigen Hersteller.
  • Einleitung der Dialyse incl. Peritonealdialysekatheter-Anlage bzw. Shunt-Anlage
  • Versorgung/ Belieferung mit allen notwendigen Materialien vor Ort.
  • Verlaufsbetreuung (monatlich)
    * Laborkontrollen
    * körperliche Untersuchung
    * Medikamentöse Therapie
    * Kontrolle der Dialyseeffektivität und Anpassung der Dialyse
  • Vorbereitung auf die Nierentransplantation
  • Betreuung bei Komplikationen
    * Peritonitis (dialysebedingte Bauchfellentzündung)
    * Katheterinfekte
    * Dialyseversagen
    * Shuntprobleme
  • Schulung von Pflegekräften und pflegenden Angehörigen

Grundprinzipien der Dialyseverfahren:

  • „Nierenersatzverfahren“:
    Ersatz der Entgiftungsfunktion und/ oder Entwässerungsfunktion der Niere
  • Hämodialyse:
    Alle 2 Tage wird das Blut des Patienten für mindestens 4 Stunden über einen Filter geleitet und Giftstoffe (v.a. Harnstoff) aus dem Blut entfernt.
  • Peritonealdialyse:
    In der Bauchhöhle des Patienten findet sich eine Dialysierflüssigkeit, die dem Körper Giftstoffe entzieht. Üblicherweise wird diese Dialysierflüssigkeit 4 mal am Tag selbständig durch den Patienten über einen fest eingepflanzten Katheter ausgetauscht (sog. „Beutelwechsel“).
Termine: nach Vereinbarung von 8.00 Uhr-16.00 Uhr
Überweisung: Überweisung von niedergelassenen Hausärzten
Telefon: +49 (0)651 208-2591
Logo KfH

Wir sind für Sie da:

>Team CAPD

 

Lipidapherese- und Fettstoffwechselambulanz

Die Spezialsprechstunde steht allen Patienten mit Fettstoffwechselstörungen und verschiedenen Autoimmunkrankheiten offen, die mit Aphereseverfahren behandelt werden können. Bitte beachten Sie, dass eine Überweisung eines niedergelassenen Fachinternisten notwendig ist.


Blutreinigungzoom

Wie funktioniert Apherese?

Bei schwerwiegenden Fettstoffwechselstörungen bietet die H.E.L.P.-Apherese als Blutreinigungsverfahren die Möglichkeit LDL-Cholesterin, Lipoprotein und Fibrinogen aus dem Blut zu entfernen.
Sie wurde 1984 für die Behandlung von Patienten entwickelt, bei denen die hohe Konzentration der Fettwerte im Blut aufgrund angeborener Fettstoffwechselstörungen trotz Diät und Gabe von Medikamenten nicht in ausreichendem Maß gesenkt werden kann.
Hierbei wird dem Patienten mit einer Kanüle kontinuierlich Blut aus einer Armvene entnommen, das durch einen so genannten Plasmafilter geleitet wird. Blutzellen und das Blutplasma werden dann voneinander getrennt. Durch die Zugabe von Heparin wird eine Bindung von Lipoprotein, LDL-Cholesterin bzw. Fibrinogen aus dem gewonnenen Blutplasma an das Heparin und eine Ausfällung der entsprechenden Komplexe bewirkt und entfernt.
Über eine zweite Kanüle erhält der Patient während der gesamten Behandlungszeit kontinuierlich die getrennten Blutzellen zusammen mit dem gereinigten Blutplasma zurück.

 
Termine: nach Vereinbarung
Überweisung: Überweisung von niedergelassenen Fachinternisten
Telefon: +49 (0)651-208-2722

Köster, Eric

Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Rheumatologie
Abteilung: Innere Medizin II

Tel: +49 (0)651 208-2722
e.koester@bk-trier.de

Diabeteszentrum

Insulinpumpe mit Insulinkatheter und in die Haut geklebter Nadelzoom
Insulinpumpe mit Insulinkatheter und in die Haut geklebter Nadel

Das Diabeteszentrum am Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier ist eine anerkannte Schulungseinrichtung der Deutschen Diabetes Gesellschaft für Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 und 2.

Stationäre Diabetesbehandlung

  • Insulintherapie des Diabetes mellitus Typ 1, 2 oder 3
  • Therapie der Insulinresistenz und schwerer Stoffwechselentgleisungen
  • Glukosesensortechnologie
  • Insulinpumpentherapie
  • Psychologische Behandlung von Menschen mit Depressionen, Unterzuckerungsängsten und Problemen der Krankheitsbewältigung

Diabetesschulungen

In Kooperation mit der auf dem Klinikgelände befindlichen Schwerpunktpraxis für Diabetologie (MVZ Innere Medizin) werden ambulante Schulungen für jeden Diabetestyp und für Bluthochdruckerkrankungen angeboten.

Diabetischer Fuß

  • Integriertes Konzept zur stationären Therapie von Gefäßerkrankungen (Ballondilatation, Stent, Bypass-OP) im interdisziplinären Gefäßzentrum  
  • Spezialisierte Wundambulanz in Kooperation mit der Schwerpunktpraxis
Telefon: +49 (0)651 208-2121
Fax: +49 (0)651 208-2139
E-Mail: diabetes@bk-trier.de

Notfälle können jederzeit über die Notaufnahme der Klinik (Telefon +49 (0)651 208-2260) angemeldet werden.

Liesenfeld, Bernd

Dr. med. Bernd Liesenfeld

Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Diabetologie, Angiologie
Abteilung: Innere Medizin II

Tel: +49 (0)651 208-2121
b.liesenfeld@bk-trier.de

Gilles, Brigitte

Dr. med. Brigitte Gilles

Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie
Abteilung: Innere Medizin II

Tel: +49 (0)651 208-2121
b.gilles@bk-trier.de

Hormonambulanz

Wir bieten Ihnen eine Spezialsprechstunde für Untersuchungs- und Behandlungsmethoden bei endokrinen Tumoren (ausgenommen Schilddrüse) sowie deren Nachbehandlung an.

Termine: nach Vereinbarung; Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 08:00 - 13:00 Uhr
Überweisung: Überweisung von niedergelassenen Vertragsärzten
Telefon: +49 (0)651 208-2722

Jochum, Erich

Leitender Oberarzt
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie
Abteilung: Innere Medizin II

Tel: +49 (0)651 208-2722
e.jochum@bk-trier.de

Rheumaambulanz

Die Spezialsprechstunde steht allen Patienten mit den Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis offen. Bitte beachten Sie, dass eine Überweisung von Fachinternisten bzw. Orthopäden notwendig ist.

Was ist Rheuma ?

Bei rheumatischen Erkrankungen handelt es sich um Krankheiten, die den Bewegungsapparat befallen (Gelenke, Muskeln, Sehnen, Knochen, Bänder, Muskelhüllen), die Schmerzen verursachen, bei denen Bewegungseinschränkungen auftreten und auch innere Organe (Herz, Lunge, Leber usw.) miterkranken lassen.

Die häufigsten Krankheiten sind die rheumatoide Arthritis, die vor allem Hände und Füße befällt, und die Spondylitis ankylosans (Bechterew'sche Erkrankung), die vor allem die Wirbelsäule betrifft.

Treten die Gelenkentzündungen als Folge von Infektionen des Darmes oder der Harnwege auf, werden sie "reaktive Arthritiden" genannt. Gelenkschmerzen treten auch bei zahlreichen anderen internistischen Erkrankungen auf.

Unter den Stoffwechselkrankheiten ist insbesondere die "Gicht" zu nennen, als Folge einer erhöhten Harnsäure. Auch bei Virusinfektionen kommt es häufig zu Gelenkschmerzen, insbesondere bei Hepatitisviren.

Eine Sonderstellung nimmt der so genannte "Weichteilrheumatismus" (auch "Fibromyalgie-Syndrom" genannt) ein. Hierbei treten sehr schmerzhafte Gelenk-, Sehnen- und Muskelbeschwerden auf, ohne dass es zu einer Gelenkschwellung oder Zerstörung der Gelenkstrukturen kommt.

Ein besonderer Schwerpunkt stellt die Abklärung und Behandlung von immunologischen Systemerkrankungen dar.
 

Hierbei handelt es sich um Autoimmunerkrankungen, die sämtliche Organsysteme betreffen können: so genannte Kollagenosen und Vaskulitiden. Zu den Kollagenosen gehört der "Systemische Lupus erythematodes", der insbesondere junge Frauen betrifft und häufig zur Nieren-, Herz- und Gehirnbeteiligung führt, sowie die "Systemische Sklerodermie" und das "Sjögren-Syndrom". Bei den Vaskulitiden handelt es sich um schwerwiegende Gefäßentzündungen, zu denen die Riesenzellarteriitis, der Morbus Wegener und die mikroskopische Panarteriitis zählen.

Diagnose und Therapie

Eine frühe Diagnosestellung und Therapie ist wichtig, damit schwere Organschädigungen verhindert werden.

Therapeutisch werden neben der Therapieeinstellung auf Basismedikamente und moderne Biologika auch Injektions- und Infiltrationstherapien an Gelenken, der Wirbelsäule und Sehnenscheiden angeboten.

Sprechstunde und Akutsprechstunde: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 08:00-13:00 Uhr (Termin nach Vereinbarung)
Überweisung: Überweisung von Fachinternisten und rheumatologischen Orthopäden oder Mitbehandlung spezieller Krankheitsbilder* auf Überweisung nach § 116b SGB V** von Fachinternisten
Telefon: +49 (0)651 208-2722

Haas, Linda

Oberärztin
Fachärztin für Innere Medizin, Nephrologie, Rheumatologie
Abteilung: Innere Medizin II

Tel: +49 (0)651 208-2722
l.haas@bk-trier.de

Immunologische Ambulanz

Die immunologische Ambulanz steht allen erwachsenen Patienten offen, die entweder an einem angeborenen oder erworbenen Immundefekt (Immundefizienz) leiden, oder an einer systemischen Erkrankung, welche mit einer komplexen Störung des Immunsystems einhergeht.

Ursachen für eine Infektanfälligkeit:

Bei den Immundefizienzen handelt es sich um Erkrankungen des Immunsystems, die mit einer geschwächten Abwehrfunktion gegenüber Bakterien, Viren, Pilzen oder Parasiten einhergehen. Es treten häufig wiederkehrende Infektionen auf, die meist antibiotisch behandelt werden müssen. Den Immundefizienzen kann ein Mangel an Antikörper- oder Komplementfaktoren (löslichen Faktoren der Immunabwehr) und/oder eine Fehlfunktion der Zellen des Immunsystems (z.B. der T-Zellen, B-Zellen, Makrophagen oder Granulozyten) zu Grunde liegen. Eine häufigere Form der Erkrankung des Immunsystems ist das erworbene variable Immunglobulinmangelsyndrom (CVID = common variable immunodeficiency), der IgA oder IgG-Subklassenmangel. Immundefekte können aber auch durch andere Erkrankungen ausgelöst werden, wie rheumatische, hämatologische, nephrologische oder onkologische Erkrankungen oder als Folge von immunsupressiven Medikamenten.  

Diagnostik und Therapie der Immundefizienz:

Ziel ist es die Diagnose früh zu stellen, damit durch eine wirksame Therapie irreversible Langzeitschäden durch gehäufte, schwere Infektionen vermieden werden. Wir bieten eine umfassende Funktionsdiagnostik des zellulären und humoralen Immunsystems an, die z.T. im klinikeigenen immunologischen Labor durchgeführt wird. Die Therapie umfasst die Substitution von Immunglobulinen (regelmäßige Gabe von Antikörpern), die Infektprophylaxe durch Antibiotika, Virostatika und/oder pilzwirksamer Medikamente und zielgerichtete Impfungen. In Einzelfällen kann eine immunmodulatorische Therapie oder auch eine Stammzelltherapie notwendig sein. Als Besonderheit wird die subkutane Immunglobulininfusion als Heimtherapie angeboten, die gegenüber der intravenösen Immunglobulininfusion zahlreiche Vorteile bietet, insbesondere geringere Nebenwirkungen und eine gute Wirksamkeit bei sehr konstanten Immunglobulinspiegeln.

Unsere immunologische Ambulanz arbeitet klinisch als auch wissenschaftlich eng mit dem Centrum für chronische Immundefizienz (CCI) der Universitätsklinik Freiburg i. Brsg. zusammen.

Sprechstunde und Akutsprechstunde: Termine nach Vereinbarung; Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 7.30-16.00 Uhr
Überweisung: Überweisung von niedergelassenen Fachinternisten
Telefon: +49 (0)651 208-2722

Weiner, Stefan

Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin, Nephrologie, Rheumatologie, Hypertensiologe (DHL), Fachimmunologe (DGfI)
Abteilung: Innere Medizin II

Tel: +49 (0)651 208-2721
s.weiner@bk-trier.de

 

Leistungsspektrum Innere Medizin II - Stationärer Aufenthalt

Innere Medizin II - Stationenzoom

Die Abteilung verfügt über insgesamt 44 Betten sowie eine Dialyseabteilung mit 25 Dialyseplätzen in insgesamt sechs Räumen.

Für Patienten mit Gefäßerkrankungen stehen in Kooperation mit der Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie Betten im Gefäßzentrum zur Verfügung.

 

Station 2E (Nephrologie / Gefäßzentrum)

Hauptgebäude, 2.Stock

Besuchszeit tägl. von 08:00 - 21:00 Uhr
Telefon 0651/208-3250

Leitende Stationspflegerin:
Daniela Harvey-Blum

Leitende Stationsärzte:

  • OÄ Dr. med. Christina Schneider
  • OA Dr. med. Bernd Liesenfeld
  • OÄ Dr. med. Elke Lenz
  • OA Dr. med. Ulrich Seider
  • OÄ Dr. med. Linda Haas

Station 2B (Nephrologie / Rheumatologie / Endokrinologie)

Hauptgebäude, 2. Stock

Besuchszeit tägl. von 08:00 - 21:00 Uhr
Telefon: 0651/208-2360

Leitender Stationspfleger:
Tobias Backes

Leitende Stationsärzte:

  • OA Dr. med. Erich Jochum
  • OA Dr. med. Andreas Thum
  • OA Dr. med. Nikolaus Wirtz

Station 3B (Wahlleistungsstation)

Hauptgebäude, 3. Stock

Besuchszeit tägl. von 08:00 - 21:00 Uhr
Telefon: 0651/208-2390

Leitende Stationsschwester:
Annemarie Traut

Leitende Stationsärzte:
CA Prof. Dr. med. Stefan Weiner
OA Dr. med. Erich Jochum

Dialysestation

Haus Kamillus, Hochparterre

Besuchszeit nach Rücksprache
Telefon 0651/208-2490

Pflegerischer Leiter:
Alexander Kurz

Leitender Stationsarzt:
OA Dr. med. Eric Köster

 

In unserer Dialyse-Station bieten wir folgende Therapien an:

Bicarbonat-Hämodialyse (HD) auch Single-Needle / Cross-Over

Bei der Hämodialyse, auch Blutreinigung oder Blutwäsche genannt, wird das Blut des Patienten in der Regel drei mal pro Woche maschinell mit Hilfe eines künstlichen Membranfilters außerhalb des Körpers gereinigt. Wir bieten dieses Verfahren täglich außer Sonntags an. Montags, Mittwochs und Freitags auch Nachts ab 19:00 Uhr, Samstags nur morgens ab 6:30 Uhr.

Spezielle Dialyseplätze

  • Dialyseplätze für Hepatitis-Patienten
  • Dialyseplätze für HIV-positive Patienten
  • Dialyseplätze für MRSA-Patienten

Nachtdialyse

Mit dem Angebot der Nachtdialyse ( Montags, Mittwochs und Freitags ) richten wir uns an Patienten, die berufsbedingt die täglichen Zeiten nicht in Anspruch nehmen können. Ggf. können Sie diese auch in Anspruch nehmen wenn Sie tagsüber im Urlaub etwas unternehmen möchten.

Intermittierende Peritonealdialyse IPD

Bei der Peritonealdialyse dient das körpereigene Bauchfell als Membran. Über einen speziellen Bauchdecken-Katheter wird Dialysierflüssigkeit mit einer Maschiene in die Bauchhöhle eingelassen, und nach einer bestimmten Zeit mit den dann darin enthaltenen Schadstoffen wieder entfernt. Dieses Verfahren bieten wir nur zu den nächtlichen Zeiten ab 19:00 Uhr an.

LDL-Apherese

Mit der therapeutischen LDL-Apherese können pathogene (krankmachende) Bestandteile ganz gezielt aus dem Blut oder Blutplasma entfernt werden. Die Blutreinigung erfolgt wie bei der Dialyse außerhalb des Körpers. Der Patient ist an ein Apheresegerät angeschlossen, das mit Hilfe spezieller Adsorber dem Blut z.B. LDL-Cholesterin entziehen kann.

Plasmaseperation

Bei der PS wird das flüssige Blutplasma von zellulären Anteilen des Blutes (rote Blutkörperchen, weiße Blutkörperchen, Blutplättchen) getrennt. Das Plasma wird über eine großporige Membran (Plasmafilter) entfernt und durch eine Substitutionslösung (Frischplasma oder Humanalbumin) ausgetauscht. Sie wird eingesetzt, um pathologische Eiweißkörper zu entfernen und damit die krankmachenden Prozesse zu unterbrechen.

Immunadsorption

Der Unterschied zur herkömmlichen therapeutischen Plasmapherese (Plasmaaustausch), bei der das Plasma verworfen und durch eine Ersatzlösung (z.B. Humanalbumin oder Frischplasma) ersetzt wird, ist das das Plasma durch einen Absorber geleitet wird.Im Adsorber kommen Stoffe zum Einsatz, welche eine hohe Bindungseigenschaft zu Antikörpern aufweisen. Das von Autoantikörpern und Immunkomplexen gereinigte Plasma wird dem Patienten wieder zurückgeführt.

 
 
 
 
 

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