Behandlungsschwerpunkte
Wer wird behandelt?
Dringlichkeit
Behandlungsschwerpunkte

Behandlungsschwerpunkte

Als einem von fünf Notfallmedizinischen Zentren des Landes Rheinland Pfalz steht die Behandlung lebensdrohlicher Erkrankungen oder Unfälle im Mittelpunkt des Notfallzentrums.

Eine strukturierte Ersteinschätzung, um die Behandlungsdringlichkeit zu erfassen ist EDV-basiert mit diagnostischen- und therapeutischen Behandlungspfaden verknüpft, die alle Behandlungsmöglichkeiten der angeschlossenen Fachabteilungen einschließlich der operativen- und Intensivbehandlung.

Behandlungsschwerpunkte sind:

Notfallpatienten profitieren dabei nicht nur von der Erfahrung und den Möglichkeiten der spezialisierten Fachabteilungen, sondern auch vom Zusammenschluss verschiedener Fachabteilungen in Zentren, in denen die gemeinsame Behandlung bestimmter Erkrankungen oder Körperregionen im Mittelpunkt steht.

Wer wird behandelt?

Wer wird behandelt?

Selbstverständlich werden auch nicht lebensbedrohliche Notfälle von allen im Haus vertretenen Fachgebieten behandelt. Kein Patient wird abgewiesen.
Es besteht die volle Zulassung zum berufsgenossenschaftlichen Heilverfahren (SAV). Bei gesundheitlichen Störungen, die offensichtlich nicht in die fachliche Zuständigkeit der in unserem Haus vorhandenen Abteilungen fallen, werden Patienten weitervermittelt, falls erforderlich mit dem Rettungsdienst verlegt. 
Die Abklärung chronischer Beschwerden ohne akute Verschlimmerung oder eine Vorstellung zur Einholung einer Zweitmeinung ist Aufgabe der Fachambulanzen nach vorhergehender Terminvereinbarung.

Bei gesundheitlichen Problemen, die nicht lebensbedrohlich erscheinen, oder bereits länger bestehen bitten wir darum, sich mit dem Hausarzt in Verbindung zu setzen, bzw. die Möglichkeiten des ärztlichen Notfalldienstes (Fr. 16:00 Uhr bis Mo. 7:00 Uhr,  Mi. 14:00 Uhr bis Do. 7:00 Uhr sowie Montag, Dienstag und Donnerstag von 19:00 bis 7:00 Uhr des folgenden Tages) in der Bereitschaftspraxis Trier, Feldstraße 16. Sie können zudem die bundesweite Telefonnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116117 nutzen.

Dringlichkeit

Dringlichkeitseinschätzung

Eine Hauptaufgabe in der Notfallmedizin ist das Erkennen und Behandeln eines lebensbedrohlichen Zustands. Die Behandlungsreihenfolge darf sich also nicht in erster Linie an der Reihenfolge des Eintreffens orientieren. Die Dringlichkeitseinschätzung wird EDV-basiert in Anlehnung an das Manchester-Triage-System durchgeführt, einem international etablierten, pflegebasierten Ersteinschätzungssytem. Nach standardisierten Kriterien wird das Ausmaß eines möglicherweise lebensbedrohlichen Zustands dokumentiert und die Behandlungsdringlichkeit festgelegt.
Die Prinzipien der Notfallbehandlung finden sich in den Leitsätzen des Advanced-Trauma-Live-Support (ATLS®)
"treat first what kills first" und "be prepared".