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Konzeption
Qualität
Religiöse Erziehung
Bilinguales Konzept
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Vorschulkinder
Konzeption

Wie arbeiten wir?

Die Kindertagesstätte St. Monika

Im Hinblick auf die Betreuung von Mitarbeiterkindern des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder wurde die Kita 1975 unter der Trägerschaft der Ordensgemeinschaft der Barmherzigen Brüder von Maria-Hilf in der Rechtsform des Barmherzige Brüder e.V. erbaut. Gegründet vom Seligen Bruder Peter Friedhofen hat die Ordensgemeinschaft es sich zur Aufgabe gemacht, notleidenden und kranken Menschen zu helfen.
Wir, als katholische Tageseinrichtung für Kinder, erfüllen einen eigenständigen Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag. Es ist unsere Aufgabe, in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit allen Beteiligten die Erziehung in der Familie zu unterstützen und zu ergänzen. Grundlegend gelten die aktuellen Bestimmungen des Kindertagesstätten - Gesetzes von Rheinland-Pfalz.

Kita St. Monika Konzeption

Auszüge aus unserer Konzeption

Unsere pädagogische Arbeit
 
Ihr Kind steht bei uns im Mittelpunkt des Geschehens - und erhält darüber hinaus die Möglichkeit, dieses Geschehen aktiv mit zu gestalten. Damit wir diesem Anspruch gerecht werden können, stützen wir unsere pädagogische Arbeit auf folgende Grundpfeiler:
 

  • Gezielte Beobachtung der Gruppensituation unter Einbeziehung von Lebenssituationen der Kinder 
  • Kinderkonferenz/Kinderbesprechung
  • Mehrere Projekte im Jahr wie Spielwochen, Künstlerwochen, Musikwochen..
  • Sprachförderung
  • Vorschulkinder - Programm
  • Beobachtung/Lern- und Bildungsdokumentation Portfolio/Elternsprechzeiten
  • RELIGIÖSES KONZEPT


Gezielte Beobachtung der Gruppensituation unter Einbeziehung der Lebenssituationen der Kinder dient uns als Ausgangspunkt für die Planung unserer pädagogischen Arbeit in der Gruppe. 
Bedeutsame Situationen ergeben sich aus dem alltäglichen Zusammenleben der Kinder in der Kita und der Familie sowie aus der gesellschaftlichen Realität, in die die Kinder eingebunden sind. Wir greifen Situationen auf, mit denen sich die Kinder aktuell auseinandersetzen.
 
Was im Leben von Kindern wichtig ist, wird im Gespräch und durch Beobachtung herausgefunden, teils während des Alltagsgeschehens, teils gezielt in der Kinderkonferenz/Kinderbesprechung. Hier haben die Kinder die Möglichkeit, Wünsche, Beschwerden zu äußern, Erlebtes zu erzählen, Feste in der Gruppe mitzuplanen... Sie werden über Entscheidungen im Erzieherteam informiert (zum Beispiel gemeinsame Regeln für das Außengelände).
 
Mehrere Projekte finden im Kindergartenjahr statt. In Spielwochen, Künstler-  und Musikwochen bekommen die Kinder die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum sich intensiv mit einer bestimmten Thematik zu beschäftigen, Fertigkeiten und Fähigkeiten im künstlerischen und musikalischen Bereich zu erlernen bzw. zu erweitern und sich nach eigenen Bedürfnissen kreativ ausleben zu können.
 
Wir fördern die Sprachentwicklung des Kindes durch das tägliche gemeinsame Gespräch und durch gezielte Fördermaßnahmen. Insbesondere im letzten Jahr vor Schuleintritt erleben die Kinder ein Sprachförderprogramm zum Erwerb einer phonologischen Bewusstheit (Würzburger Programm: Hören Lauschen Lernen). Seit 2007 führen wir auch eine Sprachförderung für die Kinder durch, die zweisprachig aufwachsen (im letzten Jahr vor Schuleintritt). 
Informationen zu unserem bilingualen Konzept erhalten Sie auf einer eigenen Seite, siehe Hauptseite.
 
Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung erhält ihr Kind die Möglichkeit, bis dahin gemachte Erfahrungen im Zusammenspiel mit Gleichaltrigen weiter zu intensivieren. Die Vorschulkinder werden dann in der sogenannten Waschbärengruppe 1 x pro Woche zusammengefasst und lernen sich als Gruppe kennen in gemeinsamen Aktionen wie Besichtigungen, Ausflügen, Kochen...
 
Dem einzelnen Kind werden wir gerecht, indem wir die Entwicklung des Kindes beobachten und mit ihm eine Lern- und Bildungsdokumentation, Portfolio  erarbeiten. Die Ergebnisse werden regelmäßig mit den Eltern in "Elternsprechzeiten" besprochen.
 
Religiosität spiegelt sich wieder im täglichen Miteinander, im Vorbildverhalten der Erzieherin, bei Festen und Feiern im Kirchenjahr, beim gemeinsamen Beten, durch das Lesen und Schauen von Bibelgeschichten, im Umgang mit der Schöpfung, in der Zusammenarbeit mit den Eltern und natürlich durch aktuelle und persönliche Ereignisse im Leben Ihres Kindes (z.B. Taufe, Geburt, Tod der Großeltern,...). Genaueres dazu lesen Sie bitte in unserem RELIGIÖSEN KONZEPT.


Die vollständige Konzeption der Kita, die Hortkonzeption und unser religiöses Konzept erhalten Sie auf Nachfrage per Mail an drzgbk-trrd oder telefonisch +49 (0) 651 208-1268.

Qualität

Weiterentwicklung von Qualität

Die Kita St. Monika dokumentiert ihre Arbeit in Konzeptionen der Bereiche Krippe, Kita und Hort. 

Ein im Laufe der Jahre erarbeitetes, umfangreiches Qualitätshandbuch in bereits 2. Auflage (2009 zertifiziert/2012 rezertifiziert) ist unser verbindliches Regelwerk für eine gute pädagogische Arbeit für die Zusammenarbeit im Team der pädagogischen Fachkräfte, zielführend und gestaltend für die Arbeit mit den Kindern und den Eltern.

Leitung und QM Beauftragte der Kita St. Monika

Ab September 2016: Erweiterung der Betreuungszeiten durch mehr Ganztages- und Teilzeitplus-Plätze durch Wegfall der Teilzeitplätze

Seit diesem Zeitraum können Eltern Ihr Kind für einen Ganztagesplatz oder einen Teilzeitplus-Platz anmelden, jeweils mit Betreuung über Mittag und Mittagessen.

Religiöse Erziehung

Religiöse Erziehung im Dialog mit Kindern und Eltern

Gottesdienste und andere Begegnungen in der Kita St. Monika

Auszug aus dem religiösen Konzept: Seite 15

Zur Entstehung und den Grundlagen des Eltern-Erzieher-Kreises
Als sich unser Eltern-Erzieher-Kreis 1997 erstmals mit interessierten Eltern traf, beschäftigten wir uns erst einmal mit den beiden Fragen: Warum bin ich heute hier?

Welche Erfahrungen habe ich (als Kind) mit Gottesdiensten gemacht?

Für Sie ist es vielleicht interessant zu lesen, welche Gedanken sich dieser Kreis damals zu diesen Fragen machte, die Grundlage für unsere weitere Planungsarbeit wurde:

Warum bin ich heute hier?Welche Erfahrungen habe ich (als Kind) mit Gottesdienste gemacht?
Kindern einen Zugang zum Glauben ermöglichen„richtige“ Kindergottesdienste sind oftmals zu steif
Meine Kinder sollen den Gottesdienst als etwas schönes erlebenAls Kind: Singen schön, sonst langweilig
Weil ich von dem Buch: „Die Maus im Dom“ sehr angetan binGottesdienste gehören zum Feiertag, sie verkünden und erklären die Bibeltexte
Etwas in Gemeinschaft tun (Glauben leben)Die Kinder werden heute mehr einbezogen, z.B. Vater unser um den Altar

Kleine Anekdote: Pfarrer Kieren-Ehses zog sich zu einem Krabbelgottesdienst in der Krippengruppe vor den Kinder sein Gewand an. Die Kinder fragten, wer er sei. Da sein Name zu lang und kompliziert für die Kinder ist, sagte er: "Ich bin der Hans". 

Ein Kind zu einem späteren Zeitpunkt, als man sich begegnete: "Du bist der Hans!"

Maria im Flur
Maria im Flur

Verständnis von religiöser Erziehung

Religiöse Erziehung geschieht dadurch, dass ausdrücklich in Worten, Bildern, Symbolen, Riten und Gesten und indirekt durch das tägliche Umgehen miteinander mit der Glaubenswelt einer Religion vertraut gemacht wird. Dabei sind die Fragen, die Beobachtungen, Erfahrungen der Kinder und das, was sich in ihrem Leben abspielt, die primären Ansatzpunkte. Religiöse Erziehung erfolgt auch immer als interreligiöses Geschehen, indem die anderen Religionen, die es in unserer Gesellschaft gibt, in den Blick genommen werden. Für die religiöse Erziehung ist die Person der Erzieherin und ist der Bezug zum religiösen Umfeld (...) von zentraler Bedeutung."(Regenbogen Nr. 28, 2/2001, S. 34)

Kindergottesdienste in der Kindertagesstätte St. Monika 

Grundlegendes Ziel des Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrages unserer Kindertagesstätte ist eine ganzheitliche Erziehung, in der das Kind mit seinen individuellen Entwicklungsbedürfnissen und Interessen und seinen sozialen Lebensbezügen im Mittelpunkt aller Bemühungen steht. In diesen Erfahrungs- und Lernprozessen soll religiöse Erziehung, welche sich am christlich geprägten Welt- und Menschenbild orientiert, wirksam werden. 

Um diesen religiösen Erziehungsauftrag, der in die tägliche Gruppenarbeit einfließt, zu erweitern und den Eltern die Möglichkeit zu geben, daran mitzuwirken und Anteil zu nehmen, haben wir 1997 einen Eltern-Erzieher-Kreis ins Leben gerufen. In Zusammenarbeit von Eltern, Erzieherinnen und eines Theologen Pfarrer Kieren-Ehses werden kindgerechte Gottesdienste vorbereitet und durchgeführt. 

Die Gottesdienste sind in kleinem, für die Kinder überschaubarem Rahmen angelegt, in denen sie religiöse Inhalte im Singen, Spielen und Mitmachen in anschaulicher Weise begreifen können.

Bilinguales Konzept

Französisch in der Kita: Unser bilinguales Konzept

Hintergrund:

Die Barmherzigen Brüder Trier gGmbH als Träger der Erziehungs- und Bildungs-Einrichtung, Kita St. Monika erfüllt mit diesem Konzept die gezielte Förderung von Kindern, sodass diese in der gegenwärtigen, sowie für zukünftige Lebenssituationen möglichst autonom, solidarisch und kompetent denken und handeln zu können.
 

Zielgruppe:

  • Kinder vom vollendeten dritten Lebensjahr bis zum Schuleintritt
  • Ausschlusskriterien eines Kindes werden im Einzelfall gemeinsam mit den Eltern, dem Gruppenteam und der Leitung entschieden.

Ziele:

  • Dem Kind wird durch eine Fremdsprache eine andere Kultur nahe gebracht und Fremdes wird vertraut.
  • Das Kind erwirbt Basisqualifikationen für den weiteren Fremdsprachenerwerb.
  • Ein weiteres Ziel ist, europäisches und weltbürgerliches Bewusstsein schon im frühen Kindesalter zu vermitteln.
  • Die Bildungsangebote finden in einer positiv emotionalen Atmosphäre statt.
  • Zur Unterstützung der Sprachvermittlungsangebote für den frühen Fremdsprachenerwerb werden geeignete didaktische Materialien und methodische Hilfsmittel für den Elementarbereich eingesetzt, bzw. entwickelt.


Durchführung in der Kita:

  • Die Vermittlung der Sprache wird von einer Muttersprachlerin in Kleingruppen (Einteilung nach Entwicklungsstand) täglich durchgeführt.
  • Bildung in Kleingruppen  jeweils von 9.00 bis 11.45/12.00 Uhr
  • Die Förderung vollzieht sich in einem speziell ausgestatteten "Französisch-Raum", (Ess- und Hausaufgabenraum)  um den Kindern den Erwerb der Sprache zu erleichtern. Gleichzeitig werden Bildungsinhalte (Kultur, Landeskenntnisse etc.) für die Kinder visualisiert.
  • Geeignete methodische Hilfsmittel (Ausstattung) werden zur gezielten Förderung eingesetzt.


Aufgaben der Französisch Fachkraft:

  • Schaffung einer positiv emotionalen Atmosphäre
  • Führt ihre Aufgaben im Rahmen der bestehenden Konzeption, sowie des Qualitätsmanagementsystems der Kita durch.
  • Reflektion und Dokumentation der Kleingruppenarbeit durch standardisierte Bögen (Dokumente des Qualitätsmanagementhandbuch)
  • Morgendlicher Austausch mit der jeweiligen Gruppe
  • Nimmt regelmäßig an fachspezifischen Fortbildungen teil und berichtet allen Kita Erzieher/innen von den Fortbildungen mit dem Ziel der Partizipation
  • Unterstützung der sprachlichen Kompetenz des Team im Alltag

Seit Oktober 2009 wird das bilinguale Konzept umgesetzt.


(Quelle: Auszüge aus unserem bilingualen Konzept Stand 14.10.2008)

Sprachbildung

Alltagsintegrierte Sprachbildung Konzept „Wir sind Sprach-Kita“

Anlage zum pädagogischen Konzept der Kita St. Monika

Die Kindertagesstätte St. Monika nimmt am Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ (gestartet 2016 vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, BMFSFJ) teil.

Ziel des Bundesprogramms für die Jahre 2016 bis 2019 ist es, das sprachliche Bildungsangebot in den teilnehmenden Einrichtungen zu verbessern. Umgesetzt wird das Programm durch eine alltagsintegrierte sprachliche Bildung in der Kita. Hier wird der Alltag in seiner Gesamtheit darauf ausgerichtet, den Spracherwerb aller Kinder anzuregen und zu fördern. Weitere Schwerpunkte des Programms sind die inklusive Pädagogik und die Zusammenarbeit mit den Familien.

Das sprachliche Bildungsangebot und die inklusive Pädagogik beziehen sich auf alle pädagogischen Handlungsfelder: die Gestaltung der Lernumgebung, die Interaktion mit Kindern, die Zusammenarbeit mit Familien und die Zusammenarbeit im Team.
Leitziel ist es, die Kita als sicheren und anregenden Lernort zu gestalten, an dem es normal ist, dass alle verschieden sind. Die zusätzliche Fachkraft und die Fachberatung unterstützen in Zusammenarbeit mit der Kita-Leitung diesen Prozess.

Das Bundesprogramm: „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“ stärkt die Fachkräfte in den Sprach-Kitas darin, die Sprachentwicklung der Kinder und ihr eigenes Sprachverhalten systematisch zu beobachten und Ideen für die sprachpädagogische Arbeit im Kita- Alltag zu entwickeln und umzusetzen.

Wichtige Voraussetzungen sind geschaffen

  • Der gesamte Kita-Alltag wird genutzt, um die Kinder in ihrer Sprachentwicklung anzuregen und zu fördern (alltagsintegrierte sprachliche Bildung). Kinder erlernen Sprache in anregungsreichen Situationen inmitten ihrer Lebens- und Erfahrungswelt.

  • Eine durch intensive Weiterbildung qualifizierte zusätzliche Fachkraft unterstützt das Team und entwickelt mit dem Team Methoden und Maßnahmen, die im Alltag umgesetzt werden.

  • Eine externe zusätzliche Fachberatung unterstützt kontinuierlich und prozessbegleitend die Qualitätsentwicklung in den Sprach-Kitas. Sie begleitet die Tandems aus Leitung und Fachkraft innerhalb eines Verbundes von mehreren Kitas.

  • Wir sehen in der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den Eltern eine zwingende Notwendigkeit, um Kinder unterschiedlicher Herkunft in ihrer Sprachentwicklung ganzheitlich zu begleiten.
  • In der Vielfalt und Verschiedenheit von Familien sehen wir eine Bereicherung im Alltag (inklusive Pädagogik).

Die Barmherzigen Brüder Trier gGmbH sind Träger der Erziehung- und Bildungseinrichtung Kita St. Monika. Die wesentliche Aufgabe dieser Einrichtung ist die gezielte Förderung der anvertrauten Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung. Die Kinder sollen befähigt werden, in zukünftigen Lebenssituationen möglichst autonom, solidarisch und kompetent zu reflektieren und zu handeln.

Die alltagsintegrierte Sprachbildung ist dabei für uns eine wesentliche Aufgabe.

Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und eine der wichtigsten Voraussetzungen für den schulischen und beruflichen Erfolg sowie die gesellschaftliche Integration. Altersgemäße Sprachkenntnisse sind schon im Vorschulalter wichtig, damit die Kinder von Anfang an gleiche Bildungschancen haben.

„Denn Sprache ist der Schlüssel zur Welt: Durch sie erschließen wir uns die Welt, treten mit Menschen in Kontakt und eignen uns Wissen an“. (1)

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung bedeutet, dass die pädagogischen Fachkräfte sich in allen Situationen gegenüber allen Kindern sprach fördernd verhalten. Sprachliche Bildung soll sich demnach in der täglichen Interaktion mit einzelnen Kindern und der Kindergruppe als lebensnahes Lernen in und aus der alltäglichen Situationen vollziehen, ohne den Alltag zu unterbrechen.

Alltagsintegrierte sprachliche Bildung wird als Querschnittsaufgabe und Grundsatz pädagogischen Arbeitens, nicht als pädagogisches Zusatzangebot verstanden.

Zielgruppe

  • Kinder im Krippenalter bis zum Schuleintritt
  • Kinder im Grundschulalter (Hortgruppe) werden ebenfalls in ihrer Sprachentwicklung und Sprachbildung unterstützt

Ziele

  • Kinder in ihrer individuellen Sprachentwicklung und Sprachbildung im Kita-Alltag fördern und unterstützen
  • Kinder befähigen, ihre Bedürfnisse, Gefühle, Wünsche und Meinungen mitzuteilen
  • Unterstützung der Kinder bei der Entwicklung von Sprechfreude, denn Sprache gibt Selbstsicherheit und formt die Persönlichkeit

Durchführung in der Kita

Die pädagogischen Fachkräfte

  • schaffen eine positiv emotionale Atmosphäre in der Gruppe,
  • zeigen eine feinfühlige Dialoghaltung, sind feinfühlige Dialogpartner,
  • sprechen mit den Kindern, hören ihnen zu, gehen auf ihre Bedürfnisse ein und nehmen sie als Gesprächspartner an,
  • zeigen gegenüber Kindern ein sprach förderndes Verhalten, sind Sprachvorbild, z.B. langsam und deutlich sprechen, einfache Sätze benutzen,
  • sind sich bewusst, dass bestimmte Verhaltensweisen sprach fördernd sind und andere nicht,
  • schaffen und unterstützen sprachförderliche Situationen,
  • benutzen und wiederholen Wörter in unterschiedlichen Kontexten,
  • reflektieren sich und ihre Kollegen. Reflektierte Wahrnehmung des eigenen Sprachverhaltens und Kenntnisse über Spracherwerb sind Voraussetzungen für eine effektive Unterstützung und Sprachförderung,
  • beobachten und dokumentieren, schätzen den Sprachentwicklungsstand ein. Systematische und kontinuierliche Beobachtung, auch mit Beobachtungsbögen,
  • setzen methodische Hilfsmittel zur gezielten Sprachförderung ein (Bilderbuch, Kamishibai, Förderprogramme,..),
  • korrigieren durch ermunterndes Feedback,
  • fördern Mehrsprachigkeit durch den Einsatz einer muttersprachlichen Fachkraft (frz. Fachkraft – Umsetzung eines bilingualen Konzepts),
  • führen ihre Aufgaben im Rahmen der bestehenden Konzeption, sowie des Qualitätsmanagementsystems der Kita durch,
  • fördern die Wortschatz-Erweiterung durch gezielte Einführung von Begriffen.

Verankerung im pädagogischen Konzept

Zusammenarbeit mit Eltern

  • Am Elternabend für neue Kita-Eltern werden die unterschiedlichen Konzepte der Kita kurz vorgestellt.
  • Die Eltern erhalten bei der Aufnahme dieses Konzept über die alltagsintegrierte Sprachbildung in der Kita, wie auch den Elternbrief bilinguales Konzept.
  • Bei Bedarf informiert die pädagogische Fachkraft die Eltern über Förderangebote Sprachförderung von unterschiedlichen Anbietern in Trier.
  • Hospitationen von Eltern sind grundsätzlich nach Terminabsprache möglich. Hinweis auf die Einhaltung des Datenschutzes.
  • Wir unterstützen Eltern bei ihrer Aufgabe die Sprachentwicklung ihres Kindes zu fördern.

Beispiele von alltagsintegrierter Sprachbildung und –förderung in der Gruppe

  • Sprechanlässe nutzen und schaffen
  • Vorlesen, Literacy, Bilderbuchbetrachtung, Handlungsgeschichten
  • Alltagssituationen sprachlich begleiten, Sprachförderung in der Alltagskommunikation
  • Wortschatz vermitteln, Wörter wiederholen und in unterschiedlichen Kontexten benutzen
  • Kindliche Äußerungen ergänzen, kindliche Gedanken aufgreifen
  • Hilfestellung und Korrektur bei z.B. Einzahl, Mehrzahlbildung, Aussprache von Silben, Beugung von Verben, Anpassung der Begleiter (Artikel) Lautbildung, Satzbau, Satzbildung
  • Stets Blickkontakt beim Sprechen, Aufmerksamkeit sichern, deutliche Mimik/Gestik
  • Langsam, deutlich und in einfachen Sätzen sprechen
  • Zum Erzählen und Fragen ermuntern
  • Sprachspiele, Mundmotorik, rhythmische Sprechverse, Reimwörter
  • Feinfühlige Dialoghaltung
  • Dialogisches Lesen

Qualitätssicherung/Evaluation

  • Durchführung des Reflektionsbogens Interaktion mit Kindern und Erwachsenen (2.2.12.4.)
  • Interaktion mit Kindern und Erwachsenen in der Einarbeitungsphase bei neuen Mitarbeitenden und 2x jährlich (Termin wird in Terminübersicht Planung von Teamsitzungen festgelegt)
  • Regelmäßiger Austausch über Inhalte der Durchführung des vorliegenden Konzepts:
    - Gesamtteamsitzungen
    - Austauschrunden (wöchentlich)
    - Regelkommunikation mit der Leitung
    - Teamfortbildung
    - Austausch/Hospitationen mit der Fachberatung
    - verbindliche Vereinbarungen treffen
    - Fortbildungen zum Thema
  • Durchführung und Dokumentation von Elterngesprächen über die Entwicklung des Kindes (Protokoll Elternsprechzeiten)

Kooperationen mit anderen Institutionen

  • Beratungswochen
  • Zusammenarbeit mit einer Logopädin
  • Elterncafé ca. 6x im Jahr

Qualifikation und Fortbildung

Die pädagogischen Fachkräfte bilden sich regelmäßig fachspezifisch fort. Die Teilnahme an Teamfortbildungen erfolgt nach Absprache mit der Leitung.

(1) Zitat Quelle: Bundesprogramm Sprach-Kita Herausgeber Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Konzept Alltagsintegrierte Sprachförderung erstellt in 2018 durch die
Arbeitsgruppe
Renate Scherer
Margret Schmitt, FSB
Teammitglieder in Teamsitzungen und Gesamtteamsitzungen u.a. 12.12.17

Vorschulkinder

Unsere Vorschulkinder - Lernen und Leben

Unsere jährlichen Waschbären Aktionen

Aktionen mit unseren Vorschulkindern, den sogenannten "Waschbären".

Ende Oktober starten gruppenintern die Sprachspiele des Würzburger Sprachprogramms "Hören Lauschen Lernen". Jeden Tag erhalten die Kinder etwa 10 bis 15 Minuten ein aufeinander aufbauendes Bildungsprogramm zum Erwerb einer phonologischen Bewusstheit. Die Dauer des Programms umfasst 20 Wochen, voraussichtliches Ende ist jeweils April. Damit wir wissen, was die Kinder in der Zeit lernen konnten, dokumentieren wir den Lernerfolg in einer Statistik. Wichtig ist uns auch die Kooperation mit der benachbarten Grundschule, die auf dem Wissenstand der Kinder aufbaut. Nach einem halben Jahr nach dem Einschulungstermin reflektieren wir gemeinsam mit den Lehrer/innen der benachbarten Grundschule über die in der Kita erworbenen Lerninhalte und deren Weiterentwicklung.

Auch in diesem Jahr wird in Kooperation mit der Martin Grundschule ein Mainzer Einschulungsspiel für Kinder, die in diese Grundschule eingeschult werden, in der Grundschule durchgeführt. Die Ergebnisse dienen der Einschätzung des aktuellen Entwicklungstands des Kindes und sind Grundlage für Elterngespräche.

Die Vorschulkinder, die zweisprachig aufwachsen oder einen sonstigen Bedarf haben, erhalten ein Sprachförderprogramm, um den Erwerb der deutschen Sprache zu unterstützen. Die Förderung wird mit den Kindern von einer qualifizierten Sprachförderkraft umgesetzt. Der Zeitraum ist jeweils von September bis August.

Ebenfalls ab Oktober werden die Vorschulkinder in die Systematik der Vorschulmappen eingeführt. Auch diese beginnen mit dem "Leichten", legen sozusagen Grundlagen und führen das Kind spielerisch und motivierend zu weiteren Lerninhalten. Auch die Konzentration, bzw. das Durchhaltevermögen und die Freude am Geleisteten werden hierdurch gefördert.

Jeweils Januar oder Februar informieren wir alle Eltern der Vorschulkinder in einem Elternabend über das Waschbären Programm. Dieses Jahr wird auch eine Lehrerin als Ansprechpartner für die Martin Grundschule beim Elternabend anwesend sein. Termin ist in der Regel ein Abend im Februar.

Das Waschbären Programm wird jedes Jahr gemeinsam mit allen Vorschulkindern entwickelt (Ziel der Partizipation) und durchgeführt (Lern- und Bildungsangebote). 

Auch die aktive Beteiligung von Eltern bei diesen Aktionen ist uns wichtig, um einerseits die Erziehungspartnerschaft zu verwirklichen und andererseits sind wir auf das Engagement der Eltern als Unterstützung angewiesen. 
 
Wie zufrieden die Eltern mit der Durchführung der Förderung der Vorschulkinder waren, erfragen wir in einer jährlichen Elternbefragung. Diese Ergebnisse sind wichtig für die Weiterentwicklung unserer Arbeit mit den Kindern.

Neben den Kita Aktionen für die Förderung der Waschbären führen wir verschiedenen Aktionen mit der benachbarten Grundschule Martin durch. Diese Aktionen werden gemeinsam, auch mit den anderen benachbarten Kindertagesstätten  in einem Jahreszeitplan festgelegt. Dies ist für uns ein wichtiger Bestandteil für die Vorschularbeit (Übergang zur Grundschule) zur Verwirklichung unserer Ziele.

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