Der sterbende Mensch im Spannungsfeld von Autonomie und Institution
Wir blicken auf 20 Jahre Trierer Hospiztag zurück.
Wie ist die hospizliche und palliative Entwicklung seither in der Region gewachsen?
Wie ist ein selbstbestimmtes Leben bis zuletzt möglich?
Welches sind Handlungsfelder für die Zukunft?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Trierer Hospiztages.
Die behandelnde Medizin hat eine beachtliche Vielfalt an therapeutischen Möglichkeiten und lebensverlängernden Optionen hervorgebracht. Die Zahl der Spezialeinrichtungen und Disziplinen ist kontinuierlich größer geworden. Gleichzeitig hat jedoch die Unsicherheit im Umgang mit Tod und Sterben in der Bevölkerung zugenommen.
Gerne wird die Verantwortung an die Experten im Gesundheitswesen delegiert. So sind die Experten aus Medizin, Pflege, Therapie u.a. die maßgeblichen Akteure am Bett des sterbenden Menschen. „Ohne meine Experten sage ich nichts!“
Was heißt dies für die weitere Entwicklung?
Worauf muss die Hospizbewegung - soweit sie unabhängig ist - ihr Augenmerk lenken, um Menschen am Ende des Lebens, frei von Fremdinteressen, ein würdevolles Sterben zu ermöglichen?
Wo liegt die Eigenverantwortung und wo kann ich auf eine kollektive Fürsorge vertrauen?
Musikalisch umrahmt wird der Hospiztag von zwei jungen Musikern aus Syrien.
Herzlich willkommen!
Im Namen der Veranstalter
Hildegard Eynöthen
Caritasverband für die Diözese Trier e.V.